Erschienen: 09.06.2008 Abbildung von Liebsch | Gegebenes Wort oder gelebtes Versprechen | 2008

Liebsch

Gegebenes Wort oder gelebtes Versprechen

Quellen und Brennpunkte der Sozialphilosophie

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2008. Buch. 264 S. Softcover

Karl Alber Verlag. ISBN 978-3-495-48212-4

Format (B x L): 13,9 x 21,4 cm

Gewicht: 370 g

Produktbeschreibung

In der Frage nach der Verbindlichkeit des Versprechens angesichts Anderer und im Zusammenleben mit vielen anonymen Anderen zeigt sich die Brisanz zerbrechlicher sozialer Verhältnisse, die elementar auf Verlässlichkeit angewiesen sind. Dabei ist das Versprechen kein Allheilmittel gegen Unverbindlichkeit und Unzuverlässigkeit. Nicht zuletzt die europäische Geschichte ist gepflastert mit unverantwortlichen Versprechen einer maßlosen politischen Rhetorik, die kaum mehr überzeugt. Nüchternheit ist also geboten, wenn man den Versuch unternimmt, Quellen der Verbindlichkeit menschlicher Lebensformen nachzugehen, die sich im gegebenen Wort oder im gelebten Versprechen zeigt.

Inhalt
Teil A
Das Versprechen im Horizont der neuzeitlichen Sozialphilosophie
I. Das Gegebene Wort: Zerbrechlichkeit und Verbindlichkeit des Versprechens im Lichte historischer Quellen
1. Angesichts der Zerbrechlichkeit menschlicher Lebensformen * 2. Zur Geschichte moderner Sozialphilosophie * 3. Zur Verbindlichkeit des gegebenen Wortes * 4. Sein Wort geben * 5. Resümee
II. Kommentierte Brennpunkte
Machiavelli - Grotius - Hobbes - v. Pufendorf - Locke - Hume - Wolff - Rousseau - Kant - Hegel - Nietzsche - Durkheim

Teil B
Das Versprechen in der Philosophie der Gegenwart
I. Gelebtes Versprechen: Selbst-Bezeugung und Geschichte
1. Versprechen und Identität * 2. Das Versprechen als Akt * 3. In ethischen und moralischen Kontexten* 4. Versprechen und Vertrauen * 5. Im Zeichen des Verrats
II. Kommentierte Brennpunkte
1. Das Versprechen als Akt und Institution
Reinach - Austin - Searle - Habermas
2. Menschliche Lebensformen als Versprechen
Rawls - Shklar - Rancière - Lyotard
3. Das bezeugte Selbst
Marcel - Arendt - Ricœur - Spaemann
4. Versprechen zwischen Un-Möglichkeit und Übermaß
Blanchot - Derrida - Levinas - Waldenfels
Epilog: Das gegebene Wort als Zumutung

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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