Kuny

Die beiden Pfarrkirchen St. Peter und Paul in Grünwald

Geschichte - Bauwerke - Ausstattung - Künstler

Kunstverlag Josef Fink

ISBN 978-3-95976-530-5

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Bibliografische Daten

Fachbuch

Buch. Hardcover

2025

Umfang: 128 S.

Format (B x L): 19.3 x 24.2 cm

Gewicht: 622

Verlag: Kunstverlag Josef Fink

ISBN: 978-3-95976-530-5

Produktbeschreibung

Die Alte Pfarrkirche von St. Peter und Paul in Grünwald bei München steht nicht nur im Schatten der benachbarten und weithin über den Ort hinaus bekannten mittelalterlichen Burg, sondern auch der sie beherrschenden neuen Kirche gleichen Patroziniums aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie wird auch von Ortsansässigen wenig beachtet, obwohl ihre Geschichte eng mit der des Schlosses und des Ortes verknüpft ist. Die Ursprünge der Alten Pfarrkirche reichen wohl in das Hohe Mittelalter zurück, als der Grundherr an seinem Herrensitz für das Gedenken an seine "Vorvorderen und zum Seelenheil für seine Nachkommen" eine "Eigenkirche" mit einem festangestellten Kleriker errichtete. Mit der Neuordnung der Kirchenorganisation durch den hl. Bonifatius 737/38 wurden die Eigenkirchen an den Diözesanbischof übertragen und in die kirchliche Organisationsstruktur eingegliedert. St. Peter und Paul diente fortan als Filialkirche von St. Stephan in Oberhaching, bis sie endlich 1922 zur selbständigen Pfarrkirche "erhoben" wurde. Der erhaltene Kirchenbau ist wohl vor 1250 entstanden. Mit der spätestens 1272 erfolgten Übernahme der Burg durch die wittelsbachischen Herzöge und der Stiftung eines Schlossbenefiziums 1405 bestimmten die Herzöge die Ortsgeschichte. Nach Abbruch der eigentlichen Schlosskapelle in der Burg um 1680 übernahm die Dorfkirche auch die Funktion der Schlosskapelle und der Schlosskaplan zunehmend die Aufgaben des Dorfseelsorgers, 1803 sogar die des Dorflehrers. Nach dem Neubau der Neuen Pfarrkirche St. Peter und Paul 1938/39 diente die alte Kirche fortan als "Gedächtnisstätte für die Opfer der beiden Weltkriege". Heute wird sie wieder zunehmend für gottesdienstliche Veranstaltungen genutzt.

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Fink Kunstverlag Josef

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88161 Lindenberg, DE

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