Erschienen: 29.02.2020 Abbildung von Kugler | Die Ebstorfer Weltkarte | 1. Auflage | 2020 | beck-shop.de

Kugler

Die Ebstorfer Weltkarte

Die größte Karte des Mittelalters. Kommentierte Neuausgabe in zwei Bänden

lieferbar (3-5 Tage)

Sachbuch

Buch. Hardcover

2020

240 S.

wbg Edition. ISBN 978-3-534-27215-0

Format (B x L): 25.4 x 34.7 cm

Gewicht: 4247 g

Produktbeschreibung

Mehr als ein Reprint: detaillierte Rekonstruktion des mittelalterlichen Blicks auf die Welt

Einst war sie die größte Weltkarte und ein Meilenstein der Kartographie: Die Ebstorfer Weltkarte bestand aus 30 zusammengenähten Pergamentblättern und hatte einen Durchmesser von etwa 3,57 m. Mit über 2300 Text- und Bildstellen gilt sie als eine der bedeutendsten "mappa mundi" und wurde in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen. Doch die historische Karte, die im Landesarchiv Hannover aufbewahrt wurde, verbrannte 1943 während eines Luftangriffs und galt als für immer verloren. Dem Altgermanisten Hartmut Kugler gelang aber eine nahezu vollständige Rekonstruktion der mittelalterlichen Weltkarte, die näher am Original ist als alle anderen Nachdrucke zuvor!

  • Das kulturhistorische Schlüsseldokument in opulenter Ausstattung: Hardcover mit Leinen-Einband, Fadenheftung und exzellenter Bildqualität
  • Zweibändige Neuausgabe: wichtige Forschungsquelle der Mediävistik und Kultur- und Kunstgeschichte
  • Der komplette Atlas aufgeteilt in Planquadrate: detaillierte Beschreibung und Übersetzung sämtlicher Texte
  • Ausführlicher Kommentarband zur Quellengeschichte: Analysen zur Autorenschaft, Lokalisierung, Datierung, Gebrauch, künstlerischer Darstellung und Symbolik

Meilenstein der Kartographie: eine enzyklopädische Zusammenfassung mittelalterlichen Denkens

Die Ebstorfer Weltkarte mutet wie ein kulturelles Wunder an. Warum entstand im Hochmittelalter im Kloster Ebstorf die vermutlich größte illustrierte Weltkarte des Mittelalters? Wie kam es zur Aufteilung - Asien in der oberen Hälfte, Europa unten links, Afrika rechts und Jerusalem in der Mitte? Wie lassen sich Karten ohne topographische Lagetreue lesen?

Diese Fragen beantwortet Hartmut Kungler nach langjähriger, akribischer Forschungsarbeit in seinem Sachbuch. Dabei zeigt er dem Leser, was der Aufbau und die künstlerische Gestaltung der Ebstorfer Weltkarte an Einblicken in das theologische, mythologische und kulturelle Wissen des Hochmittelalters für uns bereithalten.

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