Erschienen: 20.05.2010 Abbildung von Kühn | Sicherheit und Entwicklung in der Weltgesellschaft | 2010 | Liberales Paradigma und Stateb...

Kühn

Sicherheit und Entwicklung in der Weltgesellschaft

Liberales Paradigma und Statebuilding in Afghanistan

2010. Buch. 385 S. Bibliographien. Softcover

VS Verlag für Sozialwissenschaften. ISBN 978-3-531-17254-5

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 559 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens

Produktbeschreibung

Die gegenwärtige Berichterstattung über das Afghanistanengagement der west- chen Staatengemeinschaft ist von Ratlosigkeit geprägt. Ein Sieg über das inter- tional operierende Terrornetzwerk al Qaida ist ebenso wenig in Sicht wie eine vollständige Marginalisierung der Taliban. Auch die Bemühungen um den A- bau eines demokratischen Staates zeitigen keine nachhaltigen Erfolge. Ganz im Gegenteil ist die Situation in Afghanistan von wachsender Instabilität und - nehmender Gewalt, auch und vor allem gegen die internationalen Einsatzkräfte, geprägt. Somit hat die Afghanistan-Mission bislang weder einen nennenswerten Zuwachs an Sicherheit gebracht noch an Entwicklung. In der öffentlichen und veröffentlichten Meinung der westlichen Entsendestaaten, aber auch im wiss- schaftlichen Diskurs mehrt sich folglich die Kritik an diesem Einsatz. Die Re- tionen auf die scheinbar ausweglose Situation changieren zwischen der For- rung nach Truppenabzug auf der einen und der Forderung nach einer Aufs- ckung des Engagements auf der anderen Seite. Beide Lösungsansätze greifen jedoch zu kurz, weil sie die Antwort schuldig bleiben, was sie zur Lösung der Probleme vor Ort mitsamt ihren sicherheitspolitischen Implikationen für die westliche Staatengemeinschaft beitragen wollen. Geht es überhaupt um ein Mehr oder ein Weniger des bisherigen Engagements? Wo liegt der Kern der Proble- tik? Diese Frage liegt dem vorliegenden Buch von Florian Kühn zugrunde. Das Erkenntnisinteresse geht jedoch über den ‚Fall Afghanistan‘ hinaus. Es ist gru- sätzlicher Natur und zielt auf die strukturellen Gründe für die Defizite westlicher Interventionspolitik.

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