Erschienen: 25.05.2005 Abbildung von Kreusch | Der Eid zwischen Schwurverbot Jesu und kirchlichem Recht | 2005 | Verehrung oder Mißbrauch des g... | 49

Kreusch

Der Eid zwischen Schwurverbot Jesu und kirchlichem Recht

Verehrung oder Mißbrauch des göttlichen Namens?

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2005. Buch. 496 S. Softcover

Duncker & Humblot. ISBN 978-3-428-11599-0

Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm

Gewicht: 650 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Kanonistische Studien und Texte; 49

Produktbeschreibung

"Schwört nicht. Eurer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein" (Mt 5,33). Wer kennt dieses Schwurverbot Jesu in der Bergpredigt nicht? Um so verwunderlicher ist es, daß sich in der Kirche der Eid als feste Einrichtung etabliert hat. Bis heute wird das Schwören zu diversen Anlässen eingefordert, beispielsweise der Treueid des Bischofs oder der sogenannte Treueid von 1989 für kirchliche Dienst- und Amtsträger. Gerade dieser neueste Eid hat in den letzten Jahren inner- wie außerkirchlich viel Unmut hervorgerufen.

Irina M. Kreusch zeichnet den Weg des Schwörens in der christlichen Tradition nach und untersucht seine heutige Gestalt. Die biblischen und geschichtlichen Zeugen wie Hieronymus, Augustinus und Gratian kommen ebenso zu Wort wie die Gesetzbücher der katholischen Kirche von 1917, 1983 und 1990.

Die Definition des Eides als "Anrufung des göttlichen Namens als Zeugen für die Wahrheit. in Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit" dient als Basis und Maßstab zugleich für die theologisch-rechtliche Analyse. Präsentiert wird ein Modell, das für den Eid die Chance einer neuen Annäherung von Tradition und Normierung bietet und sich der unüberbrückbar anmutenden Spannung stellt: zwischen Schwurverbot und kirchlicher Normierung, zwischen Bekenntnischarakter und Machtmittel und - theologisch am tiefgreifendsten: zwischen Verehrung und Mißbrauch des göttlichen Namens.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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