Erschienen: 31.12.2001 Abbildung von Kreplin | Das Selbstverständnis Jesu | 2001 | Hermeneutische und christologi... | 141

Kreplin

Das Selbstverständnis Jesu

Hermeneutische und christologische Reflexion

lieferbar (3-5 Tage)

2001. Buch. XII, 393 S. Softcover

Mohr Siebeck. ISBN 978-3-16-147633-4

Produktbeschreibung

Matthias Kreplin setzt sich mit den verschiedenen Positionen der älteren und neueren Forschung zu der historischen Rückfrage nach Jesus und insbesondere dessen Selbstverständnis auseinander und klärt dabei auch deren theologische Relevanz. Er verbindet sprachanalytische und christologische Ansätze so miteinander, daß eine Relevanz historischer Jesus-Forschung deutlich wird, ohne daß dabei der christliche Glaube in direkter Abhängigkeit von wechselnden Forschungsmeinungen steht.

Der Ausdruck 'der Menschensohn' ist zunächst Gegenstand der auf diesem hermeneutischen Fundament aufbauenden historischen Rückfrage nach Jesu Selbstverständnis. Matthias Kreplin greift eine in der Menschensohn-Diskussion wenig bekannte These neu auf: Der Ausdruck 'der Menschensohn' ist nicht als apokalyptischer Titel, sondern als ein von Jesus selbst geprägter Name für die indirekte Selbstbezeichnung zu verstehen. Die apokalyptischen Menschensohnworte sind sekundär.

Da es über Hoheitstitel keinen Zugang zum Selbstverständnis Jesu gibt, untersucht Matthias Kreplin die von Jesus beanspruchte und eingenommene Rolle. Er zeigt, daß Jesus sich als eschatologischer Repräsentant Gottes sah. Für die Tatsache, daß sich Jesus trotz dieses Selbstverständnisses aller Titel und Hoheitsansprüche enthielt, gibt es folgende Erklärung: Weil Jesus seiner eigenen Botschaft entsprechen wollte, mußte er ein Geheimnis um seine Person machen. Das Messiasgeheimnis wird so im Kern auf Jesus selbst zurückgeführt.

Weitere historische und theologische Schlußfolgerungen zur Entstehung und Interpretation der neutestamentlichen Christologie schließen den Band ab.

The Self-Conception of Jesus. A Hermeneutic and Christological Reflection. Historical-Critical Analysis. By Matthias Kreplin. Matthias Kreplin begins by explaining the theological relevance of the historical question about Jesus and in particular Jesus' self-conception. In doing so, he takes both a Christological and linguistic approach in order to show the significance of historical research on Jesus without allowing the Christian faith to become directly dependent on the changing research views. In this context, the author deals in detail with the expression 'Son of Man' and with the messianic secret. At the end of his work, the author draws further historical and theological conclusions pertaining to the origin and the interpretation of New Testament Christology. In this context, the author deals in detail with the expression 'Son of Man', with the role Jesus claimed, and with the messianic secret.

Wie hat Jesus sich selbst gesehen? Ist 'der Menschensohn' ein von Jesus selbst geprägter Name? Warum hat er ein Geheimnis um seine Person gemacht? Matthias Kreplin geht in seiner Arbeit über das Verhältnis von historischer Jesus-Forschung und christlichem Glauben diesen Fragen nach.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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