Erschienen: 31.01.2002 Abbildung von Kremer | Sittlich sie wieder zu heben... | 2002

Kremer

Sittlich sie wieder zu heben...

Das Psychopatinnenheim Hadamar zwischen Psychiatrie und Heilpädagogik

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2002. Buch. 332 S. Softcover

Jonas Verlag F. Kunst U.. ISBN 978-3-89445-311-4

Format (B x L): 16.7 x 24.3 cm

Gewicht: 672 g

Produktbeschreibung

Raffiniert, frech, verdorben - so lauteten die Urteile über die Mädchen, die sich jeder Disziplinierung und Erziehung widersetzten. Die "Goldenen Zwanziger" verbrachten sie im "Heim für weibliche Psychopathen" Hadamar, im selben Gebäude, in dem nur wenige Jahre später Tausende den nationalsozialistischen "Euthanasie"-Verbrechen zum Opfer fielen. Mit dem 1920 gegründeten Heim innerhalb der psychiatrischen Anstalt im Westerwald verfolgten die Betreiber ein innovatives Konzept: "Psychopathinnenfürsorge" als interdisziplinäre Verschränkung von Pädagogik und Psychiatrie. In der Reformeuphorie der Weimarer Zeit erhoben sie den Anspruch, jenen Fürsorgezöglingen zu "helfen", vor denen alle anderen Erziehungsheime kapituliert hatten. Die Jugendlichen aber erlebten die Anstalt vielfach als "Kerker" oder "Zuchthaus", wie wir aus Anstaltsakten wissen - und besonders aus den Briefen der 15- bis 21-jährigen Mädchen an die Familie, die Freundin, den Liebsten: ". hätte ich noch ein halbes Jahr dort verbringen müssen, so wäre ich auch geistesgestört, denn erzogen wird man dort nicht.".

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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