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Krauter

Das große Licht

Die Schriften Paul Scheerbarts und der Lichtdom von Albert Speer

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Buch. 430 S. 59 s/w-Abbildungen, 10 Farbabbildungen. Softcover

Dietrich Reimer. ISBN 978-3-496-01305-1

Format (B x L): 17 x 24 cm

Produktbeschreibung

Welche kunst-, geistes- und kulturgeschichtliche Fragen verbindet die Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Licht? Die Visionen des Literaten Paul Scheerbart (1863-1915) zu einer weltumspannenden Glasarchitektur und der "Lichtdom" des nationalsozialistischen Architekten Albert Speer (1905-1982) werden hier als denkbar weit auseinander liegende Positionen einander gegenübergestellt. Sie bilden komplementäre Standpunkte einer umfassenden Ikonologie des Lichts.

In seinen Schriften entwickelte Paul Scheerbart sukzessive Ideen zu einer erdumspannenden, farbig funkelnden Glasarchitektur. Sie sollte als visionäre Konstellation immer wieder neue Seherlebnisse ermöglichen. Hierfür sah Scheerbarts Entwurf erstmalig die Wirkung des elektrischen Lichts als künstlerisches Gestaltungsmittel im großen Stil vor. Albert Speers "Lichtdom" dagegen, der anlässlich der Reichsparteitage der Nationalsozialisten in Nürnberg realisiert wurde, gilt als die bis dahin größte und massenwirksamste Installation, bei der ausschließlich elektrisches Licht eingesetzt wurde. Es ist nicht zuletzt ihre rezeptions-geschichtliche Sonderstellung, die diese wohl populärste Lichtinszenierung des 20. Jahrhunderts zu einem unverzichtbaren Gegenstand der Forschung macht: Albert Speer, einst enger Vertrauter Hitlers, setzte das ephemere Werk nach 1945 gezielt für eine Rehabilitierung seiner Person als genuin künstlerisch ambitionierter Architekt ein.

Mit diesen beiden Extrempositionen lässt sich der Bedeutungsumfang der Lichtmetapher für die Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert bis zur Jahrhundertmitte exemplarisch abstecken. Für beide Protagonisten wird der jeweilige Werkzusammenhang rekonstruiert und neue, das Gebiet der Lichtthematik im engeren Sinne überschreitende Verbindungen geknüpft, der Bereich der Malerei, respektive der Kunstgeschichte, ausgeweitet und unter interdisziplinären Fragestellungen diskutiert.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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