Erschienen: 31.01.2013 Abbildung von Krause | Verständigung im Strafverfahren | 1. Auflage 2013 | 2013

Krause

Verständigung im Strafverfahren

Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Verständigungsgesetzes

lieferbar, ca. 10 Tage

1. Auflage 2013 2013. Buch. 248 S. Softcover

Kovac. ISBN 978-3-8300-6913-3

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 314 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Strafrecht in Forschung und Praxis; 259

Produktbeschreibung

Die Verständigung ist ein weiteres konsensuales Instrument, welches im August 2009 neben den bereits bekannten Elementen, wie den Einstel­lungs­möglichkeiten, dem Strafbefehlsverfahren oder dem Täter-Opfer-Ausgleich eingeführt wurde. Ein rein inquisitorisches Verfahren ist dem deutschen Strafprozess inzwischen fremd. Es bestehen adversatorische Einflüsse aus den europäischen Nachbarländern und dem angloamerikanischen Recht.

Eine Vereinbarung zwischen dem Angeklagten, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht steht im Spannungsverhältnis zu den tradierten verfassungs­rechtlichen, verfahrensrechtlichen und materiell-rechtlichen Maximen. Insbesondere in der Literatur ist die Vereinbarkeit des Verständigungs­gesetzes mit dem Schuldprinzip, der Wahrheitsermittlung und dem Gleichbehandlungsgrundsatz in die Kritik geraten.

Dieses Buch zeigt nicht nur die abstrakten Probleme der Verquickung konsensualer Züge mit einem streitigen Gerichtsverfahren. Die Studie befasst sich gezielt mit der aktuellen Rechtsprechung seit Inkrafttreten des Verständigungsgesetzes bis zum 31. Juli 2011. Im 4. Kapitel werden die bis dato ergangenen Beschlüsse und Urteile erörtert und auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft. Dabei ist das Augenmerk nicht nur auf das Herzstück des Verständigungsgesetzes gerichtet, sondern auch auf die begleitenden Transparenzvorschriften. Im Zentrum steht das Rechtsmittelrecht.

Eine Darstellung der wichtigsten Modelle der Literatur vor Erlass des Verständigungsgesetzes und ein Rechtsvergleich zum spanischen, französischen und italienischen Strafprozessrecht sowie dem anglo­amerikanischen Recht runden das Thema ab.

Zuletzt werden wertvolle Lösungsansätze, wie etwa die Pflicht zur Ablegung eines „qualifizierten Geständnisses“ oder die Beiordnung eines Pflichtverteidigers im Zusammenhang mit einer Verständigung vorgestellt.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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