Erschienen: 26.07.2004 Abbildung von Krause | Nationale Versicherungskultur | 2004 | Die Kultur der Privatversicher... | 42

Krause

Nationale Versicherungskultur

Die Kultur der Privatversicherung

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2004. Buch. XVIII, 338 S. 6 s/w-Abbildungen. Softcover

Josef Eul. ISBN 978-3-89936-254-1

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 506 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Versicherungswirtschaft; 42

Produktbeschreibung

Das Versicherungswesen ist in allen Ländern der Welt unterschiedlich ausgeprägt, selbst wenn die Risiken bei den Wirtschaftssubjekten zum Teil gleich oder sogar identisch sind. Dieses Phänomen wird als nationale Versicherungskultur verstanden. Eine nationale Versicherungskultur ist durch eine lange Entwicklungsgeschichte geprägt. Sie verfügt über sichtbare Strukturen und Prozesse sowie die darunter liegenden Schichten der unsichtbaren Werte, Normen und Einstellungen.

In der heutigen Zeit des schnellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels werden solche Versicherer am Markt langfristig Erfolg haben, die sich auf die spezifischen nationalen Verhältnisse einstellen. Das gilt unabhängig davon, ob sie in einen fremden Markt eintreten wollen oder ob sie in ihrem lokalen Markt tätig sind. Zur Klärung der nationalen Versicherungskultur werden mit Hilfe der Systemtheorie die Ausprägungen bestimmter Merkmale des Versicherungswesens in einem Land herausgearbeitet und deren Wechselwirkungen zur Natur sowie zur Gesamtkultur (gegliedert nach Religion, Staat, Wirtschaft, Sozialversicherung, Wissenschaft, Kultur i. e. S., Technik, Sprache und Ethik) untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einem Gesamtmodell verdichtet.

Dem theoretischen Teil schließt sich eine Analyse der deutschen und der britischen Versicherungskultur am Beispiel der Dread Disease-Versicherung an. Diese in Großbritannien äußerst erfolgreiche Versicherung, die der Absicherung der finanziellen Folgen schwerer Krankheiten dient, ist in Deutschland nahezu unbekannt. Die Untersuchung zeigt, dass deren ausbleibender Markterfolg in Deutschland nur zum Teil auf Unterschiede der sozialen Sicherungssysteme zurückzuführen ist.

Das für das Konzept der nationalen Versicherungskultur entwickelte Gesamtmodell eignet sich nicht nur als Untersuchungsraster für die Ausprägung des Versicherungswesens einer Nation; daher werden exemplarisch auch die Existenz einer europäischen Versicherungskultur und die Existenz regionaler deutscher Versiche-rungskulturen beleuchtet.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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