Erschienen: 22.01.2014 Abbildung von Kraus | Faktualität und Fiktionalität in autobiographischen Texten des 20. Jahrhunderts | 2014

Kraus

Faktualität und Fiktionalität in autobiographischen Texten des 20. Jahrhunderts

lieferbar, ca. 10 Tage

2014. Buch , Buch. 518 S

Tectum. ISBN 978-3-8288-3247-3

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 663 g

Produktbeschreibung

'Die Dichter lügen' – nicht. Platons Vorwurf ist literaturwissenschaftlich längst entkräftet: Fiktionale literarische Texte erzählen Erfundenes – allerdings nicht, um den Leser zu täuschen, sondern um ihn unter Einhaltung bestimmter Spielregeln zu unterhalten. Was aber passiert, wenn eben diese Regeln verletzt werden – und literarische Texte Konventionen des Wahren und des Erfundenen in Frage stellen? Besondere Brisanz erhalten narrative Konventionsbrüche in autobiographischen Texten, an die unverändert Forderungen nach wahrheitsgemäßer oder zumindest aufrichtiger Darstellung der Vergangenheit herangetragen werden. Die Entstehung neuer Begriffe wie „Autofiktion“ für Texte an der Schnittstelle von Autobiographie und Roman zeigt, dass autobiographisch-fiktionale Grenzverletzungen immer noch eine große literaturwissenschaftliche Herausforderung darstellen. Esther Kraus widmet sich diesem Problem aus theoretischer, analytischer und historischer Perspektive.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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