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Kamp / Kroker

Schwertmission

Gewalt und Christianisierung im Mittelalter
1. Aufl. 2013. Buch. 212 S. Softcover
Schöningh ISBN 978-3-506-77297-8
Format (B x L): 13,4 x 21,4 cm
Der Einsatz von Gewalt und die Verflechtung mit Eroberungsabsichten kennzeichneten die Christianisierung im Mittelalter.
Der Auftrag zur Verbreitung des Glaubens ist in keiner Religion so ausgeprägt wie im Christentum. Schon im 6. Jahrhundert bemühte sich Papst Gregor der Große, den christlichen Glauben bis an die Ränder der Welt auszudehnen. Dieses Bestreben blieb bis zum Ende des Mittelalters erhalten, da im Norden und Osten Europas noch immer Heiden lebten. Missionierung verband sich nicht selten mit Machtinteressen. Der heidnische Kult rechtfertigte Kriegszüge der christlichen Herrscher und auch besondere Grausamkeit. Der Vergleich zwischen den Sachsenkriegen Karls des Großen, den Eroberungen slawischer Gebiete, der Politik des Deutschen Ordens im Baltikum, dem ersten Kreuzzug in die Levante und anderen Konflikten macht Folgen und Rechtfertigungsmuster sichtbar.
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Herausgegeben von: link iconHermann Kamp und link iconMartin Kroker