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Kaltenborn

Das Künstliche Leben

Die Grundlagen der Dritten Kultur
2001. Buch. 328 S. Softcover
Wilhelm Fink ISBN 978-3-7705-3562-0
Das Werk ist Teil der Reihe:
Künstliche Intelligenz (KI) ist heute wieder in aller Munde. Die Untersuchung von Olaf Kaltenborn zeigt, weshalb die bisherigen Ansätze der KI nicht erfolgreich waren: Sie glaubten, die besonderen Bedingungen eines lebendigen In-der-Welt-Seins durch abstrakte Regeln ersetzen zu können ein Irrweg. Kaltenborn demonstriert, daß es vor allem die Vernachlässigung des Leibes ist, welche die Erfolglosigkeit der klassischen KI begründet. Mit Husserl und Merleau-Ponty ist er auf der Suche nach einem dritten Weg diesseits von Intellektualismus und Materialismus.

Auch wenn die KI in fast allen Bereichen die selbstgesteckten Ziele verfehlt hat, so prägt sie doch das Selbstbild des Menschen und seine Sozialwelt. Sieht man in der KI primär kein technisches, sondern ein soziales, politisches und kulturelles Phänomen, dann fällt auf, daß es nicht unbedingt die Maschinen sind, die immer intelligenter werden. Sondern es ist der Mensch, der sich selbst auf vielen Feldern seines sozialen, politischen und körperlichen Lebens zur Maschine sozialisiert. Anders gesagt: Maschinen können nur da intelligent erscheinen, wo sich der Mensch bereits zur Maschine gemacht hat.
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