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Jureit / Tietze

Postsouveräne Territorialität

Die Europäische Union und ihr Raum
2015. Buch. 350 S. Hardcover
HIS ISBN 978-3-86854-287-5
Postsouveräne Territorialität bedeutet, dass angesichts globaler Märkte, digitaler Kommunikationsformen und transnationaler Verflechtungen (Finanzmärkte) die territoriale Ordnung von Staaten mehr und mehr an Bedeutung zu verlieren scheint. Postsouveränität heißt: Der Nationalstaat ist nicht mehr Standardmodell, es gibt 'Konkurrenz' durch suprastaatliche Organisationen wie die Europäische Union, die Weltbank, den Internationalen Währungsfond, den Internationalen Strafgerichtshof. Diese Organisationen gewinnen an Einfluss auf politische, ökonomische, soziale und kulturelle Prozesse, wie in diesem Band am Beispiel der Europäischen Union gezeigt wird.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen nehmen in diesem Buch einen Europäisierungsprozess in den Blick, durch den sich neue Formen territorialer Herrschaft ausbilden. Postsouveräne Territorialität stellt eine historisch gewachsene, wenn auch bisher einzigartige Form kontinentaler Raumordnung dar, die sich im Kontext der europäischen Integration ausgebildet hat und die sich gegenwärtig und mit durchaus offenem Ende weiter fortschreibt.
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Von: link iconDr. phil Ulrike Jureit, Dr. Ulrike Jureit ist Historikerin und seit 2004 Gastwissenschaftlerin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur im Hamburger Institut für Sozialforschung., und link iconPD Dr. phil Nikola Tietze, Dr. Nikola Tietze ist Soziologin und seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Hamburger Institut für Sozialforschung; 2013 Habilitation an der Universität Hamburg; Gastdozentin an den Universitäten Hamburg, Paris, Bordeaux; 1999 Promotion an der École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris und der Universität Marburg.