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Jungmann

Tanz, Tod und Teufel

Tanzkultur in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung des 15. und 16. Jahrhunderts
2003. Buch. 221 S.: 32 s/w-Abbildungen. Softcover
Bärenreiter ISBN 978-3-7618-1360-7
Format (B x L): 14,6 x 21 cm
Gewicht: 288 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Wenn das Tanzen attackiert, reglementiert oder sogar verboten wird, dann stellt sich die Frage, warum man ihm solch gefährliche Bedeutung beimisst. Im Deutschland des 15. Jahrhunderts erscheint die kirchliche Verdammung des Tanzes im Rahmen der Zehn Gebote in Predigttexten. Aber auch kirchliche Wandmalereien, die hier z. T. erstmals veröffentlicht werden, geben Zeugnis davon, wie in damaliger Zeit getanzt wurde und wie stark der Tanz moralisch besetzt war. Den Frauen wurde dabei eine besonders sündhafte Rolle zugedacht, die sich letztlich auch auf die imaginären Hexentänze der Inquisitoren auswirkte. Was sich im 15. Jahrhundert kirchlich ankündigte, sollte sich im 16. Jahrhundert zu einer großen Bewegung des "zivilisierten" Bürgertums gegen den Tanz des "Volkes" ausweiten.
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