Erschienen: 31.03.2007 Abbildung von Jung | Geschichte der Verlierer | 2007

Jung

Geschichte der Verlierer

Historische Selbstreflexion von hochrangigen Mitgliedern der SED nach 1989

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2007. Buch. 378 S. Softcover

Carl Winter. ISBN 978-3-8253-5308-7

Produktbeschreibung

'Jeder Mensch erfindet sich eine Geschichte, die er dann unter gewaltigen Opfern für sein eigenes Leben hält.' (Max Frisch)

Ab November 1989 sind die Grenzen der DDR offen: Tausende Buchseiten strömen seitdem aus den Federn ehemaliger SED-Größen auf den deutschen Buchmarkt. Besonders nach der Wiedervereinigung ist der Drang zur Rechtfertigung des eigenen Handelns virulent, gezeichnet von Scham und Stolz; symptomatisch für die propagandistische Sichtweise einer verbrämten und gescheiterten Diktatur.

Das Buch beleuchtet aus der Perspektive der 'Verlierer der Geschichte' die 'Ära Honecker' mündend ins Wendejahr 1989: Die Absetzung Honeckers, die Rolle der Sowjetunion, den 'Hoffnungsträger' Egon Krenz, die gescheiterte Reform der SED, die Unsicherheit der 'Staatssicherheit', die Ereignisse um die Maueröffnung im Herbst 1989 und den Weg zur Wiedervereinigung.

Vorliegende Studie von Christian Jung bietet erstmals mit einem umfangreichen Quellenverzeichnis eine wissenschaftliche Analyse der Diskrepanz zwischen den autobiografischen Berichten der SED-Spitzenkader über den Zusammenbruch des DDR-Regimes und dem von Zeithistorikern gezeichneten Bild: Ein intellektuelles Abenteuer.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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