Erschienen: 29.02.2012 Abbildung von Ingenkamp | Depression und Gesellschaft | 2012

Ingenkamp

Depression und Gesellschaft

Zur Erfindung einer Volkskrankheit

lieferbar (3-5 Tage)

2012. Buch. 370 S. Softcover

transcript. ISBN 978-3-8376-1930-0

Format (B x L): 14,8 x 22,5 cm

Gewicht: 573 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Sozialtheorie

Produktbeschreibung

Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? Vor dem Hintergrund einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt Konstantin Ingenkamp dazu eine eigene, kulturwissenschaftlich informierte Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen.
Stattdessen wird Depression als ein zur Conditio humana gehörender Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des 'Positiven Denkens' in den protestantischen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts ebenso wiederfinden lässt wie als Gegenbegriff zur 'mentalen Gesundheit' während des Kalten Krieges. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen 'Gesundheitsgesellschaft', so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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