Erschienen: 30.04.2006 Abbildung von Huf | Didaktische Arrangements aus der Perspektive von SchulanfängerInnen | 2006

Huf

Didaktische Arrangements aus der Perspektive von SchulanfängerInnen

Eine ethnographische Feldstudie über Alltagspraktiken, Deutungsmuster und handlungsperspektiven von SchülerInnen der Eingangsstufe der Bielefelder Laborschule

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2006. Buch. 254 S. Softcover

Julius Klinkhardt. ISBN 978-3-7815-1407-2

Format (B x L): 16,5 x 23,5 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Klinkhardt forschung

Produktbeschreibung

In ihrer Konzeption als ethnografische Schulforschung macht die Studie es möglich, didaktische Arrangements und das Lernen von Kindern im Anfangsunterricht in ihrem Zusammenhang zu sehen und dabei Differenzen zwischen dem konzeptionellen Anspruch didaktischen Handelns und den alltäglichen Handlungspraktiken der SchulanfängerInnen offenzulegen und normative Setzungen der Pädagogik und Didaktik zu hinterfragen.

Die Studie untersucht die 'Kindfähigkeit' einer Reformschule, die die Aufnahme von SchulanfängerInnen ohne eine Überprüfung der Schulfähigkeit zu ihrem pädagogischen Programm gemacht hat. Dabei greift die Autorin die Perspektive auf, das Kind als kompetenten Akteur und Konstrukteur seiner Wirklichkeit zu sehen. Mit der Frage nach Alltagspraktiken, Deutungsmustern und Handlungsorientierungen von SchulanfängerInnen wird die Kindfähigkeit von zwei Stammgruppen der Eingangsstufe der Bielefelder Laborschule nicht at face value genommen, sondern mit den Mitteln der interaktions- und situationsbezogenen Ethnografie empirisch untersucht.

In ihrer Konzeption als ethnografische Schulforschung macht die Studie es möglich, didaktische Arrangements und das Lernen von Kindern im Anfangsunterricht in ihrem Zusammenhang zu sehen und dabei Differenzen zwischen dem konzeptionellen Anspruch didaktischen Handelns und den alltäglichen Handlungspraktiken der SchulanfängerInnen offenzulegen und normative Setzungen der Pädagogik und Didaktik zu hinterfragen. Zu den von den beobachteten SchulanfängerInnen insbesondere hinterfragten Setzungen gehört die Gleichsetzung von Wochenplanunterricht mit gutem Unterricht.

Mit zahlreichen Auszügen aus ethnografischen Beobachtungsprotokollen sowie einer detallierten Beschreibung der ethnografischen Beobachtungs- und Protokollierungsarbeit eröffnet der Forschungsbericht fundierte Einblicke in die ethnografische Forschungspraxis und weist die ethnografische Schulforschung als einen für die empirische Schulforschung fruchtbaren Forschungsansatz aus.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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