Erschienen: 30.06.2014 Abbildung von Holyhead | Robert Holyhead | 2014

Holyhead

Robert Holyhead

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2014. Buch. 64 S. Hardcover

Holzwarth Publications. ISBN 978-3-935567-74-9

Format (B x L): 24.3 x 29.7 cm

Gewicht: 703 g

In deutscher und englischer Sprache

Produktbeschreibung

"Alle meine künstlerischen Untersuchungen führen mich letztlich zu der Frage: Was ist Malerei?", sagt der englische Künstler Robert Holyhead. "Je mehr ich über Abstraktion und Malerei nachdenke, desto klarer wird mir, dass es mir genau darum geht: ein Gemälde herzustellen. Mir geht es nicht um irgendwelche Erkenntnisse." Holyheads kleinformatige abstrakte Ölgemälde sind mit ihrem raschen, monochromen Farbauftrag von aquarellhafter Leichtigkeit. Durch unterschiedliche Farbdichte und das Herauswischen von Formen, die den weißen Malgrund wieder hervortreten lassen, sucht er Kompositionen von elegant-labiler Balance zu schaffen. Das Buch zeigt eine aktuelle Werkgruppe, die 2014 in der Galerie Max Hetzler in Berlin ausgestellt wurde, mit zusätzlichen Detail- und Installationsaufnahmen und gibt Einblicke in die Arbeitsweise des Künstlers. ROBERT HOLYHEAD - GEMÄLDE (Auszug aus dem Text von David Ryan) Malerei ist in diesen Bildern eine Kombination von Tönen und Zeitebenen (durch die Verschränkung von Farbe und Oberflächenzeichnung). Für Holyhead selbst ist es wichtig, den Betrachtungsvorgang zu entschleunigen. Oft wird Malerei als ein Medium dargestellt, das in einem einzigen Augenblick aufgenommen werden kann - zu Unrecht, denn ein jeder Blick auf ein Gemälde bedeutet auch, einen Zeitablauf nachzuvollziehen. Entsprechend muss der Malprozess die binären Pole der Präzision und Aktion - Planung und Improvisation - miteinander verbinden. Durch das Auslöschen der Farbe verwischt Holyhead Teile seiner Spuren - ein Bild kann mehrmals übermalt, nur um dann wieder ausgelöscht zu werden. Zu viel Pigment oder zu viele Farbschichten würden auf Kosten der Klarheit gehen. Es handelt sich also um einen Prozess der Einschränkung, der die räumlichen Möglichkeiten eines Gemäldes öffnet. Nicht umsonst spricht Holyhead davon, dass er "den Bildraum aufbohren" möchte. Oft findet er während des Malprozesses potenzielle Formenzusammenhänge, die er als falsche Fährten verwirft. Nachdem er die Leinwand sorgfältig präpariert hat - mit mehreren Voranstrichen und einer Ölgrundierung -, führt er das Bild rasch aus. Ein oder zwei Tage braucht er für ein Gemälde, was der Malerei eine performative Waghalsigkeit verleiht - am Ende muss sich alles in dieser Zeit zusammenfügen.

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