Erschienen: 30.04.2016 Abbildung von Hollaus | Frank Auerbach | 2016

Hollaus

Frank Auerbach

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2016. Buch. 386 S. Hardcover

Meyer, Piet Verlag. ISBN 978-3-905799-29-3

Format (B x L): 17.2 x 24.9 cm

Gewicht: 1065 g

Das Werk ist Teil der Reihe: KapitaleBibliothek

Produktbeschreibung

Ein Mann, der sich, wie es heißt, alle paar Wochen sechzehn Fünf-Liter-Kanister Ölfarbe ins Atelier in Camden Town im Norden Londons liefern lässt, und das bis heute, seit über 60 Jahren: Was hat er daraus geschaffen? Frank Auerbach gilt neben Francis Bacon und Lucian Freud als einer der wichtigsten britischen Maler seiner Generation. Geboren 1931 in Berlin, kann er, im Gegensatz zu seinen Eltern, den Nazis entkommen und in England eine neue Heimat finden. Entstanden ist seither ein äußerst eigenwilliges Werk, das über sperrige Qualitäten verfügt. Auerbach steht in der Tradition Cézannes. Wie dieser vor den Äpfel Stillleben oder dem Montagne Sainte Victoire, ist er an der Wahrheit des Gesehenen interessiert. Hier bietet Invar-Torre Hollaus mit seiner Arbeit eine kluge, sensible und sehr inspirierte Seh-Anleitung. Er kennt sich in bildtheoretisch-philosophischen Fragen exzellent aus, transzendiert diese jedoch, weil er - wie der Künstler - hauptsächlich am SEHEN interessiert ist. Frank Auerbach wird in angelsächsischen Ländern sehr geschätzt. Die Londoner Times bezeichnete ihn jüngst »als unseren größten lebenden Maler«. Im deutschsprachigen Raum dagegen ist er ver­hältnismäßig unbekannt, sein Werk harrt hier noch der Entdeckung, so wie das vor Jahren mit Lucian Freud und Francis Bacon der Fall war. Die Monografie von Invar-Torre Hollaus schließt da eine zentrale Lücke.

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