Erschienen: 14.05.2009 Abbildung von Himmelsbach | Altern zwischen Kompetenz und Defizit | Mit einem Geleitwort von Wolfgang Seitter | 2009 | Über den Umgang mit eingeschrä...

Himmelsbach

Altern zwischen Kompetenz und Defizit

Über den Umgang mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit am Beispiel der altersbedingten Makuladegeneration

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auch verfügbar als eBook (PDF) für 54.99 €

Mit einem Geleitwort von Wolfgang Seitter 2009. Buch. 323 S. 36 s/w-Abbildungen, Bibliographien. Softcover

VS Verlag für Sozialwissenschaften. ISBN 978-3-531-16442-7

Format (B x L): 14 x 21 cm

Gewicht: 444 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Theorie und Empirie Lebenslangen Lernens

Produktbeschreibung

Die Studie von Ines Himmelsbach verortet sich im Feld einer empirisch fundi- ten Alternsforschung, die den Umgang mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit im Alter aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive in den Blick nimmt. Dabei untersucht sie sowohl aus einer institutionellen Experten- wie aus einer biographischen Betroffenensicht die unterschiedlichen Modi dieses Umgangs. Neben der phänomenologisch dichten Vermessung des Feldes ist aus erz- hungswissenschaftlicher Perspektive besonders interessant, dass sich die Autorin für die pädagogische Formenvielfalt, die das institutionelle Feld und die biog- phischen Aneignungsmuster strukturieren, interessiert. Genau in dieser Verb- dung von empirisch dichter Beschreibung der sozialen Welt von Sehbehinderung und der Fokussierung auf die Formen des Pädagogischen liegt die originelle und produktive Leistung der Arbeit. Unter dem Gesichtspunkt einer erziehungswissenschaftlichen Theorieb- dung, die den gesamten Lebenslauf von Menschen zum Gegenstand hat, liefert die Studie von Himmelsbach einen weiteren wichtigen Befund: die gleichzeitige und gleichwertige Betrachtung von Öffnung und Schließung, von Entwicklung und Entwicklungsbegrenzung, von Kompetenz und Defizit. Die Pädagogisierung des Umgangs mit altersbedingter Sehbehinderung erzeugt keine linearen - laufmodelle der Bewältigung, sondern eröffnet komplexere Formen der Struk- rierung, die sich zwischen den Polen eingeschränkter Handlungsfähigkeit und biographischer Entwicklungsoffenheit bewegen. Die Studie verweist damit auf die Notwendigkeit einer behutsamen, empirisch begründeten und relativierenden Sicht auf Lern- und Bewältigungsformen im Lebenslauf, die sich eindeutigen und vordergründigen Etikettierungen entziehen und stattdessen die (changier- den) Übergänge, die Brüche und Schlaufen, die hybriden Verbindungen von Fortschritt und Fortsetzung angesichts biographischer Begrenzung in den Blick nehmen.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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