Erschienen: 24.02.2006 Abbildung von Hennig | Individuen und ihre sozialen Beziehungen | 2006

Hennig

Individuen und ihre sozialen Beziehungen

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2006. Buch. xi, 201 S. 30 s/w-Tabelle, Bibliographien. Softcover

VS Verlag für Sozialwissenschaften. ISBN 978-3-531-14833-5

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 285 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Forschung Gesellschaft

Produktbeschreibung

Ist die heutige Gesellschaft beziehungslos? Können Sozialformen ohne gemeinschaftliche Bindungen überhaupt bestehen? Wie sieht das Zusammenleben der Individuen in einer "individualisierten Gesellschaft" aus? Dies sind die zentralen Fragen einer Studie, die den Bogen von der Gemeinschafts- und Gesellschafts-Debatte hin zur Netzwerkperspektive spannt. Eingangs werden die wichtigsten Protagonisten dieser Debatte vorgestellt und deren unterschiedliche Positionen verdeutlicht. Der gesamten Debatte liegt die Begriffsdichotomie Gemeinschaft - Gesellschaft zu Grunde, die nicht zu einem der Moderne eigenen Gesellschafts- und Gemeinschaftsverständnis führt. Die anschließende kritische Diskussion kommt zu dem Ergebnis, dass in der modernen Gesellschaft nur eine netzwerktheoretisch orientierte Lesart dieser Begriffe die Komplexität von Gemeinschaft und Gesellschaft erfassen kann. Daher konzentriert sich die Arbeit verstärkt auf die soziale Netzwerkperspektive. Auch wenn die Netzwerkperspektive heute noch kein einheitliches Paradigma ist oder ein kohärentes Theoriegebäude darstellt, so ist es vor allem der explizit relationale Blickwinkel, der die Möglichkeit schafft, den bisher angenommenen Dualismus von Gemeinschaft und Gesellschaft zu überwinden.

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