Erschienen: 28.02.2005 Abbildung von Heiko | Acht Jahrhunderte Juden in Basel | 2005

Heiko

Acht Jahrhunderte Juden in Basel

200 Jahre Israelitische Gemeinde Basel

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2005. Buch. 313 S. 75 Illustrationen. Hardcover

Schwabe Basel. ISBN 978-3-7965-2131-7

Produktbeschreibung

Eine Stadt und ihre Minderheit. Zur Geschichte der Juden in Basel von 1200 bis heute

"Acht Jahrhunderte Juden in Basel. 200 Jahre Israelitische Gemeinde Basel" erzählt die Geschichte der Stadt Basel und ihrer jüdischen Minderheit - eine Geschichte, die von Toleranz und Solidarität aber auch von Ausgrenzung, Verfolgung und Diskriminierung zeugt.

Seit der ersten schriftlichen Erwähnung von Juden in Basel 1212/13 hat es in der Rheinstadt bis heute nacheinander drei jüdische Gemeinden gegeben.
Der erste Teil des Buches befasst sich mit der Geschichte der ersten beiden, mittelalterlichen Gemeinden - in dieser Zeit wurden die Juden in Basel "benötigt, geduldet, verachtet und verfolgt" - und mit der langen Übergangsphase bis zur Gründung der dritten Gemeinde.

Die dritte Gemeinde wird 1805 erstmals in den Quellen erwähnt. Aus diesem Anlass feiert sie - heute als Israelitische Gemeinde Basel bekannt - 2005 ihr 200jähriges Bestehen. Ihrer historischen Entwicklung widmet sich der längere zweite Teil des Buches unter anderem mit folgenden Themen: das Wachstum der Gemeinde und deren Stabilisierung, die Widerstände gegenüber der rechtlichen Emanzipation der Juden bis zu den Revisionen der Bundesverfassung 1866 und 1874, die Frage nach Ausgrenzung und Integration am Beispiel der Bombardierung Basels 1815 von Hüningen aus, die Entwicklung der Lebensverhältnisse, die Einwanderung von Ostjuden um 1900 und damit verbundene "Überfremdungsängste", die Zionistenkongresse in Basel, die Schächtfrage, versteckter und offener Antisemitismus, die Schwierigkeiten bei den Rabbinerwahlen 1925 und 2001/02, die Spaltung der Gemeinde 1927, die Flüchtlingshilfe und -politik seit Beginn des 20. Jahrhunderts und vor allem während der nationalsozialistischen Herrschaft sowie die ungebrochene Kontinuität der Gemeinde.

Zahlreiche Abbildungen und "Schlaglichter" ermöglichen einen anschaulichen Einstieg in die Lektüre. "Schlaglichter" sind kurze Texte zu spannenden Einzelaspekten - beispielsweise zur Ausgrabung des ersten Basler Judenfriedhofs, zum jüdischen Alltag und den Religionsgesetzen, zum Schicksal eines jüdischen Flüchtlings vor, nach und während des Zweiten Weltkrieges oder zur Geschichte des jüdischen Lehrerseminars. Des weiteren ergänzt eine für Historiker/innen wertvolle, für Laien interessante und aufschlussreiche Sammlung von rund fünfzig Quellentexten den Band.

Mit Beiträgen von Werner Meyer, Christoph Philipp Matt, Cornelia Alder, Heiko Haumann, Susanne Bennewitz, Patrick Kury, Hermann Wichers, Noëmi Sibold und Simon Erlanger

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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