Erschienen: 31.12.1986 Abbildung von Heidegger / Jaeger | Martin Heidegger Gesamtausgabe | 1986

Heidegger / Jaeger

Martin Heidegger Gesamtausgabe

II. Abteilung: Vorlesungen 1919-1944 (Freiburger Vorlesungen 1928-1944). Bd. 48: Nietzsche: Der europäische Nihilismus (II. Trimester 1940)

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Nur f. Subskribenten d. 2. Abt.

 

1986. Buch. XVI, 340 S. Softcover

Vittorio Klostermann. ISBN 978-3-465-01712-7

Produktbeschreibung

"Nietzsche. Der europäische Nihilismus" ist Heideggers Vorlesung aus dem Jahre 1940, gehalten an der Freiburger Universität. Diese Veröffentlichung orientiert sich streng an der Handschrift und ist bemüht, den lebendigen Sprachduktus des mündlichen Vortrags unangetastet zu lassen.
Heidegger betont die "leitende Rolle des Wertgedankens" bei Nietzsche, und zwar nicht nur in seiner wesentlich sachlich-metaphysischen Bedeutung in der Metaphysik Nietzsches wie auch für deren immanente Auslegung, sondern auch in seiner besonderen methodischen Funktion in der kritischen Hinterfragung der Metaphysik Nietzsches. Einleitend exponiert Heidegger die fünf Haupttitel der Metaphysik Nietzsches: Nihilismus, Umwertung aller Werte, Wille zur Macht, ewige Wiederkehr des Gleichen und Übermensch. Der innere Zusammenhang dieser fünf Haupttitel zeigt den Nihilismus als den geschichtlichen Vorgang der Entwertung und Umwertung aller Werte gemäß dem Prinzip des Willens zur Macht. Zufolge des Vorrangs des Wertgedankens bleibt die Frage nach dem Wesen des Nihilismus ungestellt.

Radikalität und Totalität der Umwertung aller Werte gemäß dem Willen zur Macht fordern ein neues Menschentum für deren Vollzug, d. h. die Frage nach Ursprung und Vorrang von Wertgedanke und Anthropomorphismus bedarf eines ursprünglicheren Verstehens der abendländischen Metaphysik und ihrer Geschichte durch den Ausblick auf das Verhältnis des Menschen zum Seienden in ihr. Exemplarisch dafür steht die Besinnung auf drei nach dieser Hinsicht zentralen metaphysischen Grundstellungen bei Protagoras, Descartes und Nietzsche. Heidegger weist nach, daß nicht - wie durch den Anthropomorphismus nahegelegt - die jeweilige Auslegung des Seins des Menschen die Auslegung des Seienden als solchen bestimmt, sondern der Wesenswandel der Wahrheit und des Seins selbst.
Der Wesenswandel der Auslegung des Seins von der idea als agathon bei Platon, der idea als perceptio bei Descartes (und Leibniz) und dann als Bedingung der Möglichkeit bei Kant beantwortet die leitende Frage der Vorlesung, warum am und im Ende der Metaphysik und als ihre Vollendung in der Metaphysik des Willens zur Macht das Sein alles Seienden als Wert gedacht werden konnte und mußte.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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