Erschienen: 01.01.2002 Abbildung von Hartard / Stahmer | Sozio-ökonomische Berichtssysteme | 2002 | Sozio-ökonomische Berichtssyst...

Hartard / Stahmer

Sozio-ökonomische Berichtssysteme

Sozio-ökonomische Berichtssysteme

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2002. Taschenbuch. 318 S. Softcover

Metropolis-Verlag. ISBN 978-3-89518-389-8

Format (B x L): 14,8 x 22,5 cm

Produktbeschreibung

Eine wachsende Wirtschaft wird heutzutage noch immer als etwas unbedingt Positives angesehen. Kurzfristige Erfolge erscheinen wichtiger als tiefergreifende Veränderungen, die unsere Gesellschaft erst zukunftsfähig machen könnten. Ein tragfähiger Ausgleich zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Erfordernissen ist noch nicht gefunden. Aber erst wenn im Magischen Dreieck dieser drei Aspekte von Nachhaltigkeit ein gemeinsames Leitbild entwickelt und anschließend auch umgesetzt wird, besteht Hoffnung.
Die hier veröffentlichten Beiträge zum 3. Weimarer Kolloquium der Vereinigung für Ökologische Ökonomie haben das Ziel, realistische Zukunftsbilder einer nachhaltigen Gesellschaft zu entwickeln und die gegenwärtige Situation auf den Prüfstand zu stellen, in welchem Maße sie den gesetzten Zielvorgaben entspricht.

Inhalt
Carsten Stahmer
Das unbekannte Meisterwerk - Sir Richard Stone und sein System of Social and Demographic Statistics
Joachim Frohn
Zur Erweiterung von ökonometrischen Umweltmodellen um soziale Komponenten
Bernd Meyer
Die Ergänzung des umweltökonomischen Modells PANTA RHEI um die soziale Dimension
Michael Jischa, Ildiko Tubore
Quantifizierung von "weichen" Faktoren in Nachhaltigkeitsszenarien
Jürgen Schramke
Goethe als Naturforscher - Philosophie im Gedicht
Georg Ewerhart
Bildungsinvestitionen, brutto und netto - Eine makroökonomische Perspektive
Günter Strassert, Carsten Stahmer
Sachkapital und Physische Input-Output-Rechnung - Überlegungen zur Integration der Investitionsgüter in den Transformationsbereich einer Physischen Input-Output-Tabelle
Gerhard Scherhorn
Zur Messung des Wohlstands
Klaus Müller, Axel Dosch und Verena Toussaint
Nachhaltige Landnutzung im Konsens - Möglichkeiten und Grenzen einer interdisziplinären und umsetzungserweiterten Aktionsforschung
Vorwort
Susanne Hartard und Carsten Stahmer
Das 3. Weimarer Kolloquium mit dem Thema "Sozio-ökonomische Berichtssysteme für eine nachhaltige Gesellschaft" fand eine Woche nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 statt. Während unseres Zusammenseins standen wir noch unter dem Schock der aktuellen Ereignisse und nur mit einiger Überwindung konnten wir uns den speziellen Themen unserer Veranstaltung widmen.
Im Laufe unserer Diskussionen wurde uns dann allerdings klar, dass die Thematik des Kolloquiums nicht ohne Bezug zu den Flugzeugattentaten stand. Die terroristischen Aktivitäten sind nur zu verstehen, wenn wir uns mit der sozialen Situation in den Entwicklungsländern und ihren wirtschaftlichen Beziehungen zu den Industrienationen beschäftigen. Solange wir unseren Wohlstand auf Kosten der armen Länder vermehren, sind weltweite soziale Spannungen zu erwarten, die sich auch in Terroraktionen entladen können.
Wenn wir das Konzept einer nachhaltigen Gesellschaft konsequent durchdenken und diesen Begriff nicht nur als Modewort verwenden, so müsste der soziale Ausgleich zwischen reichen und armen Ländern eines der vorrangigen Ziele unserer Politik sein. Dafür genügt es keineswegs, dass wir den Anteil unserer Entwicklungshilfe am Bruttoinlandsprodukt um einige Promille erhöhen. Bei der Rio-Konferenz 1992 haben die Entwicklungsländer den Industrienationen vorgerechnet, dass allein durch Handelshemmnisse, die von den reichen Ländern gegenüber den Produkten der Entwicklungsländer aufgebaut werden, diese Länder finanzielle Einbußen haben, die höher sind als der Gesamtbetrag der Entwicklungshilfe.
Ein gerechter Ausgleich zwischen Nord und Süd erfordert sehr viel mehr als mildtätige Gaben. Wir müssten unseren Lebensstandard und Umweltverbrauch so senken, dass die ärmeren Länder eine faire Chance für ihre Entwicklung bekommen, ohne dass unsere natürliche Umwelt durch die gemeinschaftliche Umweltnutzung im Übermaß belastet wird. Aber gerade zu diesem freiwilligen Verzicht auf materiellen Wohlstand sind die rei

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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