Erschienen: 20.11.2019 Abbildung von Haberland / Mihály | Literarische Bilder vom Ersten Weltkrieg | 1. Auflage | 2019 | beck-shop.de

Haberland / Mihály / Orosz

Literarische Bilder vom Ersten Weltkrieg

Exemplarische Analysen

lieferbar (3-5 Tage)

Fachbuch

Buch. Softcover

2019

208 S.

Praesens. ISBN 978-3-7069-1047-7

Format (B x L): 15.9 x 22.8 cm

Gewicht: 363 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Österreich-Studien Szeged

Produktbeschreibung

Die letzten Jahre standen im Zeichen des Ersten Weltkrieges, der Deutschland und Europa in jeder Hinsicht grundsätzlich verändert hat. Neben den kulturellen Aktivitäten haben sich von den Fachwissenschaften vor allem die Geschichtswissenschaft und die Kunstgeschichte des Themas angenommen. Auch in der Literaturwissenschaft hat es zahlreiche spezielle Untersuchungen gegeben, wie im Bereich der literarischen Anthropologie, der Stereotypen- und Motivforschung. Gegenüber solchen wichtigen Arbeiten bedeuten die Studien des vorliegenden Bandes aus zweierlei Sicht bemerkenswerte Neuigkeiten. Neben der deutschen und österreichischen Literatur werden hier auch deutschsprachige Originaltexte oder Übersetzungen von ostmitteleuropäischen Autoren in den Mittelpunkt der Analysen gestellt, die einst den Weltkrieg als Thema aufgriffen. Ein wesentlicher Teil dieser Werke, und dies ist der zweite wichtige Gesichtspunkt, wurde bisher kaum in der germanistischen Literaturwissenschaft berücksichtigt. Das primäre Anliegen des Bandes ist es, dass die bisher wenig erforschten Autoren und Werke, die in mancher Hinsicht ein repräsentatives Bild der dichterischen Reaktion auf die politischen und militärischen Ereignisse der Jahre 1914 bis 1918 bieten, auf diese Weise in den Kanon der Literatur über den Weltkrieg aufgenommen werden. Die Auswahl der Schriftsteller ist nicht nur nach Bedeutung, Repräsentativität oder Singularität getroffen worden, sondern auch nach Herkunfts- oder Wirkungsort sowie nach der deskriptiven Richtung der Werke. Das heißt: Die Asymmetrie des Ersten Weltkriegs, was die Bekanntheit seiner Fronten betrifft, betrifft auch die Wahrnehmung seiner Rezeption durch die Schriftsteller. Diese Einseitigkeit in der Rezeption sucht der Band aufzubrechen: Es werden nicht nur literarische Werke behandelt, die ihre Genese den Geschehnissen an den Westfronten verdanken, sondern auch jene, die den "vergessenen Krieg" im Osten oder an der Südfront thematisieren.

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