Erschienen: 30.04.2006 Abbildung von Guillaume / Blanchaud | Vier Aufsätze für eine neue Linguistik | 2006 | Mit Beiträgen von Robert-Léon ... | 84

Guillaume / Blanchaud

Vier Aufsätze für eine neue Linguistik

Mit Beiträgen von Robert-Léon Wagner, Roch Valin und Denise Sadek-Khalil Herausgegeben von Pierre Blanchaud

lieferbar, ca. 10 Tage

2006. Buch , Buch. 248 S. 48 s/w-Abbildungen, 1 s/w-Foto

Kovac. ISBN 978-3-8300-2071-4

Das Werk ist Teil der Reihe: Philologia; 84

Produktbeschreibung

"Freilich thut (...) Eins vor Allem noth, was heutzutage gerade am Besten verlernt worden ist - und darum hat es noch Zeit bis zur "Lesbarkeit" meiner Schriften - zu dem man beinahe Kuh und jedenfalls nicht "moderner Mensch" sein muss: das Wiederkäuen..."
Dieser Satz von Nietzsche über die eigenen Schriften könnte genauso treffend auf das Werk des genialen Linguisten Gustave Guillaume (1883-1960), Urhebers der Psychomechanik der menschlichen Rede, angewandt werden. Die Komplexität seines Denkens ist wahrscheinlich der Grund, warum es noch nicht die Anerkennung genießt, die es verdient. Guillaume stellt keine neue Theorie über die Sprache auf. Er läßt sich vom Grundsatz leiten, daß die Sprache selber eine Theorie ist. Die Aufgabe der Sprachwissenschaftler ist es zu zeigen, worin diese Theorie besteht. Zu diesem Zweck bietet die Psychomechanik eine Anzahl schlüssiger Fachbegriffe zur Erforschung der Grammatik aller Sprachen an.
46 Jahre nach dem Tod Guillaumes ist seine Lehre im deutschsprachigen Raum immer noch neu zu entdecken. Die internationale Gemeinschaft von Forschern, die sich - manchmal schon seit Jahrzehnten - auf sie beruft, empfindet sie aber auch als neu im Sinn von aktuell - weil sie undogmatisch ist und eher einem Werkzeugkasten gleicht, aus dem man sich zu wissenschaftlichen Zwecken bedienen kann.
Zu einem Zeitpunkt, an dem die generative Grammatik gewisse Angriffsflächen bietet und die Attacken der Antimentalisten entsprechend heftig sind, kann die Psychomechanik dazu beitragen, den mentalistischen Standpunkt in der Linguistik zu erneuern und zu festigen.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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