Erschienen: 30.04.2016 Abbildung von Grieser / Priesching | Theologie und Sklaverei von der Antike bis in die frühe Neuzeit | 1. Auflage | 2016 | beck-shop.de

Grieser / Priesching

Theologie und Sklaverei von der Antike bis in die frühe Neuzeit

lieferbar, ca. 10 Tage

Buch. Softcover

2016

Olms Georg AG. ISBN 978-3-487-15421-3

Format (B x L): 16.1 x 23.8 cm

Gewicht: 597 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Sklaverei - Knechtschaft - Zwangsarbeit

Produktbeschreibung

Die Institution der Sklaverei ist älter als das Christentum. Die Forschung hat immer wieder auf den humanisierenden Einfluss der christlichen Erlösungsreligion aufmerksam gemacht, in der auch Sklaven als Menschen in den Blick genommen wurden. Doch auch unter christlichen Vorzeichen existierte Sklaverei weiter und gehörte noch bis ins 19. Jahrhundert hinein zur Realität christlicher (und muslimischer) Gesellschaften im Mittelmeerraum. Wie ließ sich diese Praxis mit dem Christentum vereinbaren, das jeden Menschen als Ebenbild Gottes versteht? Die acht Beiträge dieses Sammelbandes sind aus einem von der DFG geförderten gleichnamigen Forschungsprojekt hervorgegangen. Sie widmen sich dieser Frage erstmals in einem theologiegeschichtlichen Zugriff. So werden Humanisierungstendenzen und ihre Grenzen bei christlichen Autoren vom 2. bis zum 17. Jahrhundert (u.a. Tatian, Basilius von Caesarea, Johannes Chrysostomus, Thomas von Aquin, Martin Luther, Cornelius a Lapide) und im Mönchtum herausgearbeitet. Dabei lassen sich neue Einsichten in Legitimations- und Bewältigungsstrategien sowie Rezeptionsprozesse gewinnen.****************The institution of slavery pre-dates Christianity. Scholarship has often drawn attention to the humanising influence of the Christian religion of salvation, which views slaves too as human. But slavery continued to exist in Christian contexts and, until the 19th century, formed part of the reality of Christian (and Muslim) societies in the Mediterranean region. How could this practice be reconciled with Christianity, which sees all people as made in God's image? The eight contributions to this volume have their origins in a DFG-sponsored project of the same name. For the first time they approach this question from the perspective of the history of theology, examining humanising tendencies and their limits in the work of Christian authors from the 2nd to the 17th century (including Tatian, Basil of Caesarea, John Chrysostom, Thomas Aquinas, Martin Luther and Cornelius a Lapide) and in monasticism. This approach offers new insights into strategies of legitimisation and coping, and into processes of reception.

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