Erschienen: 31.08.2014 Abbildung von Gloël | Monarquía imaginada | 2014 | Eine Untersuchung zu Vorstellu... | 82

Gloël

Monarquía imaginada

Eine Untersuchung zu Vorstellungen von der Monarchie auf der Iberischen Halbinsel im 16. und 17. Jahrhundert

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119,80 €

inkl. Mwst.

2014. Buch. 426 S. Softcover

Kovac. ISBN 978-3-8300-7972-9

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 527 g

Produktbeschreibung

Das Buch „Monarquía imaginada – Eine Untersuchung zu Vorstellungen von der Monarchie auf der Iberischen Halbinsel im 16. und 17. Jahrhundert“ ist im Bereich der Vorstellungsgeschichte zu verordnen. Es geht um unterschiedliche Vorstellungen in den verschiedenen spanischen Königreichen, Portugal eingeschlossen, von der Monarchie im 16. und 17. Jahrhundert. Die angestrebte Volksabstimmung über die Unabhängigkeit in Katalonien sowie noch nicht lang zurückliegende Vorschläge, zum Beispiel des kürzliche verstorbenen Schriftstellers José Saramago, Spanien und Portugal in einem Staat zu vereinen, zeigen die Aktualität der Frage nach politisch-kultureller Einheit oder Vielfalt auf der Iberischen Halbinsel. Die Vorstellungen werden anhand von vier verschiedenen Quellengattungen gemessen. Diese lauten: Geschichtswerke, Landesbeschreibungen, Werke zur Frage der Sprache sowie zur Frage des Sitzes des Hofes. Die geographische Aufteilung erfolgt in fünf formaljuristisch unabhängige Königreiche bzw. Fürstentümer und zwar Kastilien, Aragon, Katalonien, Valencia und Portugal. Ziel ist es einerseits, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Machtzentrum Kastilien und den peripheren (geographisch und machtpolitisch) Königreichen herauszuarbeiten und andererseits, dieselbe Fragestellung bezogen auf die peripheren Königreiche untereinander zu beantworten. Die Ergebnisse sollen zeigen, inwieweit sich das juristische Konstrukt der zusammengesetzten Monarchie (composite monarchy) in den Vorstellungen der einzelnen Königreichen wiederfindet. Weiterhin soll ebenfalls gezeigt werden, ob die Vorstellungen von der Rolle und Bedeutung des eigenen Königreiches innerhalb der Monarchie sich mit der realen Machtverteilung deckt oder aber von dieser abweicht. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine Vielzahl an Quellen aus den unterschiedlichen Königreichen, die in verschiedenen Sprachen verfasst sind, analysiert. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in die Realität der Iberischen Halbinsel der Frühen Neuzeit und gewinnt an Verständnis für die noch heute aktuellen und ungelösten Probleme der Vielfalt in Spanien. Die vielen im Original belassenen Zitate geben außerdem eine interessante Sicht auf Rechtschreibung und Stil in den verschiedenen iberischen Sprachen jener Zeit.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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