Erschienen: 01.07.2014 Abbildung von Gkikaki | Die weiblichen Frisuren auf den Münzen und in der Großplastik der klassischen und hellenistischen Zeit | 2014 | Typen und Ikonologie

Gkikaki

Die weiblichen Frisuren auf den Münzen und in der Großplastik der klassischen und hellenistischen Zeit

Typen und Ikonologie

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2014. Buch. 302 S. Hardcover

VML Verlag Marie Leidorf. ISBN 978-3-89646-540-5

Format (B x L): 21 x 29.7 cm

Gewicht: 1259 g

In deutscher und englischer Sprache

Das Werk ist Teil der Reihe: Internationale Archäologie

Produktbeschreibung

Eine eingehende Untersuchung von Münzen, Reliefs und Rundplastik ergab vier Haupttypen: Die Haarkranzfrisur ist seit dem 2. Viertel des 5. Jhs. v.Chr. bei Göttinnen belegt, Ende des Jhs. auch bei Sterblichen. Variationen waren Nackenzopf, offene Locken und Sichellöckchen. Die hohe oder niedrige Schopffrisur, das lampadion [d.h. kleine Fackel], setzte ebenfalls im 5. Jh. ein, wobei die Beliebtheit im Hellenismus abnahm. Die Scheitelknotenfrisur war seit dem frühen 4. Jh. gebräuchlich, u.a. bei Bräuten, und hielt sich bis zur römischen Idealplastik. Anhand der Spielarten Hygieia, Nikagora und Aphrodite Bartlett sind genauere Datierungen möglich. Die Melonenfrisur, vielleicht diakrisis genannt, kam in den 40er Jahren des 4. Jhs. auf und war mit Schopf, Zopfkranz oder Knoten bis in römische Zeit beliebt. Im 2. Jh. v.Chr. geriet sie zeitweilig in Vergessenheit. Der Bezug zwischen Frisur und bestimmten Göttinnen bzw. Frauen gewisser Altersgruppen oder Standesgruppen wird detailliert dargestellt und unterlag einem zeitlichen Wandel. Dabei spielten bedeutende Künstlerpersönlichkeiten eine wichtige Rolle, Phidias für die Haarkranzfrisur, Kephisodot für offene Locken und Praxiteles für die Melonenfrisur.

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