Erschienen: 01.01.2000 Abbildung von Gewald | 'We Thought we Would be Free ...'. Socio-Cultural Aspects of Herero History in Namibia, 1915-1940 | 2000 | 8

Gewald

'We Thought we Would be Free ...'. Socio-Cultural Aspects of Herero History in Namibia, 1915-1940

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2000. Taschenbuch. 273 S. 10 s/w-Foto, 1 Karte. Softcover

Rüdiger Köppe. ISBN 978-3-89645-057-9

Format (B x L): 16 x 24 cm

Produktbeschreibung

Die vorliegende Studie behandelt die Geschichte der Rekonstruktionsversuche einer ethnischen Identität durch die Überlebenden des Herero-Volkes nach dem Genozid, der von der deutschen Kolonialmacht im Jahre 1904 begangen wurde.
Der Schwerpunkt der Betrachtung wird auf die südafrikanische Mandatszeit von 1915-1940 gelegt. Dieser Zeitraum ist insofern wichtig, als er die eigentliche Wiedergeburt der Herero-Nation umfaßt. Anhand von einschlägigen Fallgeschichten aus dem kolonialen Alltagsleben der Bevölkerung macht der Autor die damit verbundenen soziopolitischen Prozesse sichtbar.
Neben den eigenständigen Versuchen der Herero, ihre Gesellschaft zu restituieren, versuchten sowohl die Rheinische Mission als auch die südafrikanische Mandatsverwaltung auf den Neuaufbau Einfluß zu nehmen. Der Autor zeigt in diesem Zusammenhang auf, wie die Rheinische Mission während dieser Periode ihren ehemals starken Einfluß auf die Herero-Bevölkerung definitiv verlor, während die südafrikanische Mandatsverwaltung gleichzeitig an Einfluß gewann.

The present study contains the history of the reconstruction of ethnic identity after 1904 tried by the Herero, a people mainly living in central and northern Namibia. 1904 was the year when most of the Herero people were killed by German troops.
The author specifically deals with the period of 1915-1940 when Namibia was under South African rule, a period which is specially important because of the renaissance of the Herero nation. By narrating stories from daily life of the Herero people under colonial power, the sociopolitical processes come to the fore.
Apart from the efforts by the Herero themselves to restitute their society, the Rhenish Mission and the South African administration exerted influence on this reconstruction. In this context, the author makes obvious that the Rhenish Mission lost its former influence on the Herero people, whereas the South African administration intensified their authority.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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