Erschienen: 24.05.1983 Abbildung von Gert | Die moralischen Regeln | 1983

Gert

Die moralischen Regeln

Eine neue rationale Begründung der Moral. Übersetzt von Walter Rosenthal

lieferbar ca. 10 Tage als Sonderdruck ohne Rückgaberecht

1983. Buch. 316 S. Softcover

Suhrkamp. ISBN 978-3-518-28005-8

Format (B x L): 10,5 x 17,7 cm

Gewicht: 198 g

Das Werk ist Teil der Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft; 405

Produktbeschreibung

Innerhalb der umfangreichen Literatur zur Ethik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist das Buch von Gert, obwohl bisher eher wenig beachtet, eines der substantiellsten und originellsten. Es ist einfach und spannend geschrieben, auch für den Laien gut lesbar und stellt andererseits für den 'Fachmann' eine Position dar, mit der sich gründlich auseinanderzusetzen er nicht umhin kann.
Der originellste Aspekt dieser Position ist der Ausgangspunkt beim Begriff des Übels. Man könnte insofern Gerts Position als einen negativen Utilitarismus bezeichnen. Gegen den gewöhnlichen Utilitarismus wird der Primat des Begriffs des Übels gegen den des Guten hervorgehoben. Ebenso wichtig ist für Gert der Begriff der Handlungsrationalität. Ein Übel ist nach Gert etwas, was alle Menschen, wenn sie nur rational sind, zu vermeiden versuchen. Daraus folgt, daß es für alle rational ist, universale Regeln öffentlich zu befürworten. So ergeben sich 'moralische Grundregeln', durch deren Explikation Gert die in ethischen Schriften so häufige Verflüchtigung in die Abstraktion vermeidet.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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