Erschienen: 01.04.2013 Abbildung von Geörg | ForschungsCluster 1. Paläopopulationsgenetik von Schwein und Schaf in Südosteuropa und Transkaukasien | 1. Auflage | 2013 | beck-shop.de

Geörg

ForschungsCluster 1. Paläopopulationsgenetik von Schwein und Schaf in Südosteuropa und Transkaukasien

Von der Sesshaftigkeit zur komplexen Gesellschaft:/ Siedlung, Wirtschaft, Umwelt

lieferbar, ca. 10 Tage

Buch. Softcover

2013

198 S

VML Verlag Marie Leidorf. ISBN 978-3-86757-389-4

Format (B x L): 21.3 x 29.7 cm

Gewicht: 877 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Menschen - Kulturen - Traditionen

Produktbeschreibung

Die Untersuchung stellt das Gegenstück dar zu A. Scheus Populationsgeschichte von Rind und Ziege [MKT 4]. 256 Knochen/Zähne von Schwein und Schaf vom Mesolithikum bis in die Bronzezeit aus SO-Europa und Transkaukasien wurden auf ihre aDNA untersucht. Analysiert wurden die Hypervariable Region I der mitochondrialen DNA und Teile des nukleären MC1R-Locus, der für die Fellfarbe mitverantwortlich ist. Von 175 Schweinen konnten bei 98 Tieren der mitochondriale Haplotyp, bei 42 der MC1R-Locus typisiert werden, bei den 81 Schafen gelang dies für 52 bzw. 25 Individuen. Die Schweine SO-Europas und Transkaukasiens unterscheiden sich signifikant, was mit einmaliger Domestikation aus einer polymorphen Population erklärt wird. In SO-Europa vermischten sich 500 Jahre nach dem Import Haus- mit Wildschweinen, die seit der Bronzezeit die Haustierlinien völlig verdrängten. Bei den Schafen erfolgte eine einmalige Domestikation in Taurus und Zagros. In Transkaukasien haben sie eine hohe genetische Variabilität, im entfernteren SO-Europa eine geringere. Seit dem Frühneolithikum kommen Tiere mit schwarzem Fell vor, v.a. Schweine, die daher gezielt so gezüchtet wurden. This thesis is the counterpart of A. Scheu's population history of cattle and goat [MKT 4]. 256 bones/teeth of pig and sheep from Mesolithic to Bronze Age south-eastern Europe and Transcaucasia were analysed as to their aDNA. Analyses included hypervariable region I of the mitochondrial DNA and parts of the nuclear MC1R locus responsible for coat colour. The mitochondrial haplotype was determined in 98, the MC1R locus in 42 of the total of 175 pigs; in the total of 81 sheep these loci were typed in 52 and 25 individuals. The pigs of south-eastern Europe and Transcaucasia significantly differ from each other due to a single domestication event from a polymorphic population. In south-eastern Europe admixture between wild and domestic pigs occurred 500 years after the first imports. By the Bronze Age autochthonous lineages had completely replaced the domestic haplotypes. For sheep a singular domestication process took place in the Taurus and Zagros mountains. In Transcaucasia they had high genetic diversity, in more distant south-eastern Europe a lower one. From the Early Neolithic onwards domesticates with black coat colour existed, mainly pigs. This implies deliberate selection.

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