Erschienen: 11.02.2013 Abbildung von Fleck | Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 3/2012 | 2013

Fleck

Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 3/2012

Max Webers Protestantismus-These. Kritik und Antikritik

lieferbar, ca. 10 Tage

2013. Buch. 208 S. Softcover

Studien Verlag. ISBN 978-3-7065-5154-0

Format (B x L): 15,6 x 23,4 cm

Gewicht: 373 g

Produktbeschreibung

Der Herausgeber des Bandes, Christian Fleck, hat acht Autoren, die mit dem Werk Max Webers vertraut sind, eingeladen, sich mit Heinz Steinerts Kritik („Max Webers unwiderlegbare Fehlkonstruktionen. Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“, Campus Verlag 2010) an Webers Protestantismus-These auseinanderzusetzen. Sandro Segre und Klaus Lichtblau prüfen Steinerts Argumente auf ihre Stichhaltigkeit. Christopher Adair-Toteff argumentiert, man könne Webers Aufsätze nur verstehen, wenn man sie in den Kontext des Kulturprotestantismus seiner Zeit einbettet. Hubert Treiber ergänzt Steinerts Historisierung durch Hinweise auf theologische Zirkel in der Umgebung Webers, die für dessen Auffassung der Protestantischen Ethik zu beachten seien. Auch Hartmut Lehmann bemüht sich um Historisierung, indem er auf die Rolle Webers als Herausgeber des Archiv für Sozialwissenschaften und Sozialpolitik eingeht; Webers Aufsätze zum Protestantismus seien nicht zuletzt aus Zwängen, denen er sich als Herausgeber des Archivs ausgesetzt sah, entstanden. Sven Eliaeson erweitert den Blickwinkel. Die Suche nach Erklärungen für das, was seit Weber okzidentaler Rationalismus heißt, habe schon lange vor Weber begonnen, etwa bei Niccolo Machiavelli. Rafael Schögler zeigt die Schwierigkeiten der Übersetzung der Protestantischen Ethik ins Englische. Schließlich erzählt Dirk Kaesler über seine Freundschaft mit Heinz Steinert, die ihn als Stammesmitglied der „Weberei“ zum Gesprächspartner für den enthusiastischen Weber-Kritiker werden ließ.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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