Erschienen: 14.09.2001 Abbildung von Fischer | Die deutschen Kolonien. | 2001 | Die koloniale Rechtsordnung un... | 85

Fischer

Die deutschen Kolonien.

Die koloniale Rechtsordnung und ihre Entwicklung nach dem ersten Weltkrieg.

lieferbar, ca. 10 Tage

2001. Buch. 328 S. Softcover

Duncker & Humblot. ISBN 978-3-428-10452-9

Format (B x L): 15,7 x 23,3 cm

Gewicht: 440 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Schriften zur Rechtsgeschichte; 85

Produktbeschreibung

Nur kurze Zeit hatte Deutschland Kolonien; nach dem Kolonialerwerb zwischen 1884 und 1899 endete die "Kolonialherrschaft" schon 1919. Anfangs erfolgte die Inbesitznahme und Kolonialisierung durch Handelsgesellschaften, hierfür wurde auch eine Kapitalgesellschaft eigenen Typs, die "Deutsche Kolonialgesellschaft", entwickelt. Wegen hoher Kosten und häufiger lokaler Aufstände wurde nach und nach in allen Kolonien eine direkte staatliche Verwaltung eingerichtet.

In den deutschen Schutzgebieten existierten nebeneinander eine Rechtsordnung für die europäische Bevölkerung und eine für die einheimische Bevölkerung. Nach der treuhänderischen Übernahme durch die Siegermächte des ersten Weltkriegs integrierten diese die Mandatsgebiete nahezu ausschließlich in ihr eigenes Kolonialreich; auch das Rechtssystem wurde zum überwiegenden Teil ersetzt. Lediglich in der Rechtsordnung von Namibia lassen sich Spuren teilweise noch heute auf das deutsche Kolonialrecht zurückverfolgen.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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