Erschienen: 06.06.2008 Abbildung von El Aissati | The Amazigh Language at Home and at School | 2008 | Perspactives on Oral Discourse... | 21

El Aissati

The Amazigh Language at Home and at School

Perspactives on Oral Discourse Structure and Academic Language Skills

lieferbar, ca. 10 Tage

2008. Broschüren im Ordner. 139 S. 5 Illustrationen, 31 Tabellen

Rüdiger Köppe. ISBN 978-3-89645-921-3

Format (B x L): 24 x 17 cm

In englischer Sprache

Das Werk ist Teil der Reihe: Berber Studies; 21

Produktbeschreibung

Dieses Werk ist eine Sammlung von Artikeln, die von den Autoren für den Workshop “From oral discourse structure in Berber to academic language skills in Dutch” in den Niederlanden vorbereitet wurden. Die Inhalte sind – sowohl wissenschaftlich als auch soziologisch – höchst relevant für die Debatte um die Einführung des Berberischen als Schulsprache in Marokko.
Die ersten Beiträge ermöglichen einen Überblick der soziolinguistischen Situation und der linguistischen Variationen der Amazigh-Sprache in Europa und Marokko. Guus Extra berichtet von breit angelegten Befragungen in großen europäischen Städten, besonders in Den Haag, und beschreibt den Einfluss solcher Erhebungen auf die Sprachplanung. Auf einer mehr mikrosoziologischen Ebene präsentiert Lafkioui eine Fallstudie, die von linguistischer Variation als Fixpunkt für eine Standardisierung ausgeht. Ihrer Meinung nach sind dafür grundlegende Sprachfakten genauso wichtig wie Sprecherintuition. Sich der Schulpraxis nähernd berichtet Bouylmani von der Situation des Amazigh nach seiner Einführung als Schulsprache in Marokko vor zwei Jahren. Auch trägt er zur Debatte um die Auswahl eines Standard-Alphabets für das Amazigh bei. Mettouchi und Ismail stellen ein Projekt zur Erstellung eines international verfügbaren Korpus für Berber-Sprachen vor. In ihrem Aufsatz zeigen sie die Schwierigkeiten eines solchen Unterfangens für das Berberische als eine sehr variantenreiche Sprache auf.
Vier Aufsätze in diesem Sammelband handeln von der Sprache als solcher im schriftlichen und mündlichen Diskurs. Taifi thematisiert mündliche Diskursmarker im Tamazight, die hauptsächlich eine non-linguistische kontextgebundene Funktion haben und somit einzigartig für den mündlichen Diskurs sind. Die Ergebnisse einer Studie zum bilingualen Spracherwerb am Beispiel Brüssel werden von Bouhjar präsentiert. Spracherwerb im Migrationskontext ist auch ein Aspekt bei E-rramdani. Der Gebrauch des Perfektivs von jungen Kindern mit Tarifit-Berber als Muttersprache wird hier untersucht. Laghzaoui wiederum stellt schriftliches und mündliches Quellenmaterial auf Tarifit-Berber gegenüber, um die charakteristischen Unterschiede zu verdeutlichen.
Nach Auffassung der Autoren sollte sich die Forschung im Bereich der Berbersprachen neben terminologischen Fragestellungen in Zukunft stärker mit der voranschreitenden Standardisierung, dem Stellenwert von regionalen Varianten im Schulsystem, dem ökonomischen Wert und der Zukunft des Berber als Schulfach und -sprache befassen.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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