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Dünkel / Fesel

Vormundschaft in Hamburg 1945-1992

Entmündigte Menschen im Spiegel von Einzelfallakten
Untersuchung von Entmündigungsakten
2015. Buch, Buch. 124 S.
Bundesanzeiger ISBN 978-3-8462-0495-5
Format (B x L): 16,5 x 24,4 cm
Gewicht: 312 g
Vor Inkrafttreten des Betreuungsrechts im Jahre 1992 wurden erwachsene Personen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderungen nicht in der Lage waren, ihre Interessen selbst wahrzunehmen, unter Vormundschaft gestellt. Der Vormundschaft ging regelmäßig eine Entmündigung voraus, die den Betroffenen vollständig entrechtete.
Das vorliegende Werk ist das Ergebnis einer minutiösen Auswertung von Vormundschaftakten der Hamburger Behörden aus den Jahren 1945 bis 1992. Kernstück des Buches ist die ausführliche Darstellung von sechs Schicksalen entmündigter Menschen unter Rekonstruktion der Biografien und Lebensläufe. Zu Wort kommen auch Experten und Zeitzeugen wie Vormundschaftsrichter, Psychiater, Vormünder und Heimmitarbeiter. Die Darstellung berücksichtigt darüber hinaus die rechtliche, gesellschaftliche und politische Situation und Entwicklung im zeitlichen Umfeld.
Vielen heute aktiv im Betreuungsrecht Tätigen – aber auch der Öffentlichkeit – ist diese Vorgeschichte des Betreuungsrechts weitgehend unbekannt: So standen hinter der rechtlichen Entmündigung, insbesondere in der unmittelbaren Nachkriegszeit, z.T. tragische Einzelschicksale lediglich unangepasster Menschen.
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Ihre Vorteile: Einblick in die jüngere Geschichte der Vormundschaft und Betreuung Einzelschicksale zwischen 1945 und 1992 Zum vertieften Verständnis der Betreuungspolitik