Erschienen: 08.06.2005 Abbildung von Drossbach | Christliche caritas als Rechtsinstitut | 2005 | Hospital und Orden von Santo S... | 2

Drossbach

Christliche caritas als Rechtsinstitut

Hospital und Orden von Santo Spirito in Sassia (1198-1378)

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2005. Buch. 482 S. 3 s/w-Tabelle. Softcover

Schöningh. ISBN 978-3-506-71766-5

Gewicht: 1046 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Kirchen- und Staatskirchenrecht KStKR; 2

Produktbeschreibung

Dass sich im Mittelalter zahlreiche religiöse Gemeinschaften mit verschiedenen spirituellen Leitideen formierten, ist einerseits ein kirchen- und speziell ordensgeschichtliches Phänomen. Andererseits entstanden im Zuge dieser Entwicklung Institutionen eigener Art, die gerade auch unter rechtshistorischen und organisationsstrukturellen Aspekten zu vielschichtigen Fragestellungen Anlass geben. Untersucht wird dieses Phänomen hier am Beispiel des Heilig-Geist-Ordens, dessen Mutterhaus das Hospitel von Santo Spirito in Sassia in Rom ist.

Der Heilig-Geist-Orden – Hospital und Orden zugleich – war, von Papst Innozenz 1198 gegründet, ein Werk päpstlicher caritas. Auf diese spirituelle Leitidee waren die Ideale des Ordens zentral bezogen. Die Untersuchung dieser Einrichtung und ihres Selbstverständnisses erfolgt nicht chronologisch, sondern gemäß ihren besonderen institutionellen Elementen. Im Blick stehen dabei die Ordensgründung, die Entstehung der Ordensregeln, die Organisationsstruktur und die Verbreitung des Ordens im Kirchenstaat und im Königreich Sizilien sowie seine Ausstrahlung in den europäischen Raum. Dabei werden auch Vergleiche mit den Strukturen der großen Ritterorden (z. B. den Johannitern) gezogen. Schließlich wird das Hospital von Santo Spirito als bedeutender Wirtschaftsfaktor betrachtet sowie als Spielball päpstlicher Macht- und Territorialpolitik.

Als Appendix folgt die kritische Edition der Ordensregel.

Autoren

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