Erschienen: 30.07.2004 Abbildung von Doetsch | Philosophinnen im dritten Jahrtausend | 2004

Doetsch

Philosophinnen im dritten Jahrtausend

Ein Einblick in aktuelle Forschungsfelder

lieferbar, ca. 10 Tage

2004. Buch. 190 S. Softcover

USP. ISBN 978-3-89370-395-1

Format (B x L): 14,6 x 20,5 cm

Gewicht: 264 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Wissenschaftliche Reihe; 154

Produktbeschreibung

Das kleinste Gewicht kann, ans Ende
eines Hebels gerückt, einer beliebig großen Masse
das Gleichgewicht halten, es handelt sich nur darum,
die Gleichheit zwischen den virtuellen Kräften herzustellen.
Dieselbe Sache wiederholt sich in der Gesellschaft …
Sophie Germain, Mathematikerin und Philosophin (1776-1831)

Die Beiträge von Philosophinnen im dritten Jahrtausend zeigen einmal mehr das Potenzial qualifizierter, professioneller Wissenschaftlerinnen auf und geben einen Einblick in ihre aktuellen Forschungsfelder und vielfältigen interdisziplinären Ansätze, die einen Bogen spannen von der Erforschung der Philosophinnengeschichte, der Politischen Philosophie, der Wissenschafts- & Technikforschung, der Naturphilosophie, der Epistemologie und der Forschung zu Biopolitiken und Geschlechterverhältnissen.

Aus dem Inhalt:
Ruth Hagengruber versucht eine Neuorientierung im Verhältnis von Philosophie, Wissenschaft und Feminismus vorzunehmen. Aktuelle Perspektiven eröffnet Herta Nagl-Docekal in der feministischen Philosophie. Wie in einem Schattenbild führt Teresa Orozco in ihrem Beitrag „Der totale Staat aus Schwäche. Männlichkeitskonstruktionen im Denken Carl Schmitts“ vor, wie particular Subjektivitäts- und Gemeinschaftskonzepte konzipiert sind, die auf dem patriarchalen Mythos aufbauen. Brigitte Rauschenbach durchbricht in „Wenn Sokrates eine Frau gewesen wäre... Denken an der Grenze des Undenkbaren“ wenigstens intellektuell die Grenzen kultureller Normativität. Um Natur und Kultur geht es auch in Beiträgen von Jutta Weber, Susanne Lettow und Elisabeth List. Ist das „Natürliche“ noch eine relevante Grundlage der Wissenschaft? Jutta Weber plädiert in „Hybride. Technologien. Technowissenschaftsforschung als transdisziplinäre Übersetzungspolitik” dafür, die Relation von Körper und Identität radikal umzuschreiben. „Das Dispositiv der Bioethik. Elemente einer feministischen Kritik“ von Susanne Lettow durchleuchtet die strukturellen Ausblendungen der Bioethik. Elisabeth List widmet sich mit „Grenzen der Erkennbarkeit. Thesen zur Epistemologie des Lebendigen“ den spezifischen Organisationsformen von Lebensprozessen.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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