Erschienen: 24.07.2013 Abbildung von Dölling / Hammerschmidt / Schlösser | 'Mes amis sauvages' | 2013

Dölling / Hammerschmidt / Schlösser

'Mes amis sauvages'

Die Reiseberichte Louis-Armand de Lahontans als Dokumente der Frühaufklärung

lieferbar, ca. 10 Tage

2013. Buch. 266 S. Hardcover

AVM – Akademische Verlagsgemeinschaft München. ISBN 978-3-95477-007-6

Format (B x L): 14 x 21 cm

Gewicht: 496 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Jenaer Beiträge zur Romanistik; 3

Produktbeschreibung

Louis-Armand de Lahontan (1666–1716), Kolonialoffizier und Verfasser umfangreicher Reiseschriften, hatte einen bemerkenswerten Einfluss auf die französische Frühaufklärung und nahm manche Grundgedanken des siècle des lumières vorweg. Ohne den Hintergrund eines Philosophen oder homme de lettres erarbeitete er noch vor Lafitau, Charlevoix und Prévost eine Synthese der Sitten und Gebräuche der ›Wilden‹ Nordamerikas. Dabei fasste er seine persönlichen Erfahrungen als Kolonist und Offizier in der Neuen Welt zusammen, die ihm einen kritischen Blick auf die eigene Gesellschaft ermöglichten.
Gegenstand der Arbeit ist die systematische Analyse seiner publizierten Reiseschriften als einem umfangreichen Textkonvolut anhand zentraler Aspekte, die gleichsam als symptomatisch für die Frühaufklärung zu sehen sind. Dabei wird einerseits die Vielschichtigkeit der Textgruppe berücksichtigt, um die darin transportierten, inhaltlich breitgefächerten sozialen und aus heutiger Sicht kulturhistorischen Thesen sichtbar zu machen. Andererseits werden das Verhältnis Lahontans zu seinen Texten analysiert und sein Rollenverständnis als Verfasser erörtert, das Aufschluss über die Entwicklung seiner Schreibtätigkeit gibt, die zudem Ausdruck eines sich während der Aufklärung herausbildenden Typus halbliterarischen, dilettantischen Schreibens ist.

Louis-Armand de Lahontan (1666–1716), officier colonial et auteur de relations de voyage foisonnantes, a eu de l‘ascendant à l’aube des Lumières dont il a anticipé des idées fondamentales. Sans être philosophe ni homme de lettres, il a élaboré avant Lafitau, Charlevoix et Prévost une synthèse des mœurs et manières des ›sauvages‹ américains. En tant que colon et officier, il a synthétisé son expérience dans le Nouveau Monde, ce qui lui a permis de développer une vision critique de la société française.
Ce travail propose une analyse systématique des relations de voyage publiées par Lahontan et en fait ressortir les aspects centraux, que l’on peut considérer comme symptomatiques d’une époque. Il s’agit d’une part d’appréhender le corpus dans ses différentes strates de sens, pour bien saisir la portée des thèses qu’il véhicule. D’autre part, ce travail analyse le rapport qu’entretient Lahontan avec ses propres textes, et la manière dont il se positionne en les écrivant. Cela permet de mieux comprendre l’évolution de son œuvre, et d’étudier une nouvelle forme d’écrits développée au cours des Lumières, à mi-chemin entre la ›grande littérature‹ et la littérature d’agrément.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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