Erschienen: 16.11.2017 Abbildung von Döderlein | Die Diskrepanz zwischen Recht und Rechtsgefühl in der Literatur | 2017

Döderlein

Die Diskrepanz zwischen Recht und Rechtsgefühl in der Literatur

Ein dramatischer Dualismus von Heinrich von Kleist bis Martin Walser

lieferbar (3-5 Tage)

2017. Buch. 339 S. Softcover

Königshausen & Neumann. ISBN 978-3-8260-6228-5

Format (B x L): 15.6 x 23.9 cm

Gewicht: 521 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Epistemata Literaturwissenschaft

Produktbeschreibung

Eine Kongruenz von subjektivem Rechtsgefühl und objektiver Rechtsordnung ist nicht selbstverständlich gegeben. Die Gründe für eine Diskrepanz sind vielfältig: Sie reichen von persönlich motivierter Interessenverfolgung über das Versagen des Rechtssystems bis hin zum Ansinnen einer vermutlich utopischen Harmonie von Recht, Gerechtigkeit und Humanität. Ganz gleich auf welche Weise die Diskrepanz zustande kommt, mündet sie stets in eine antithetische Konfliktsituation zwischen subjektivem Anspruch und objektiver Vorgabe, aus der ein ,dramatischer Dualismus' erwächst. Anhand ausgewählter literarischer Prosatexte vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wie Michael Kohlhaas, Die Judenbuche und Finks Krieg, wird die Diskrepanz zwischen Recht und Rechtsgefühl aus literaturwissenschaftlicher Perspektive durchleuchtet. Die Deutung des historischen Kontexts und der vorherrschenden Rechtsauffassung des jeweiligen literarischen ,Fallbeispiels' soll den interdisziplinären Diskurs zwischen Literatur und Recht beleben.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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