Erschienen: 31.03.2012 Abbildung von Büchel | Döblins Vision einer Dialektik von Mythos und Moderne | 2012 | Eine interdisziplinäre Studie ... | 8

Büchel

Döblins Vision einer Dialektik von Mythos und Moderne

Eine interdisziplinäre Studie zu Alfred Döblins Amazonas-Trilogie

lieferbar, ca. 10 Tage

2012. Buch. 430 S. Softcover

Röhrig Universitätsverlag. ISBN 978-3-86110-498-8

Format (B x L): 15 x 21 cm

Gewicht: 640 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Kunst und Gesellschaft; 8

Produktbeschreibung

Sind Künstler Wissenschaftler und sind Wissenschaftler auch Künstler? Gibt es tatsächlich einen Mehrwert der literarischen gegenüber der soziologischen Form und wie kann dieser aussehen? Die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft und Kunst bildet den Ausgangspunkt und die Motivation für die Untersuchung von Döblins „Amazonas-Trilogie“.
Um diese Frage zu beantworten, bedient sich die vorlie-gende Arbeit eines der umfassendsten und ambivalen-testen Begriffe zeitgenössischer Sozial- und Literaturwis-senschaft: des Begriffes der Moderne.
Wegweisende Vordenker der Moderne, wie z.B. Max Weber, Theodor W. Adorno, Jürgen Habermas, Michel Foucault und Vilém Flusser kommen in der Untersuchung ebenso zu Wort wie Vertreter der Postcolonial Studies und des New Historicism.
Döblin weitet mit der Trilogie „Amazonas“ seine Diagnose der Moderne, die bereits in seinen früheren Romanen immer wieder durchscheint, und die sein gesamtes Schaffen prägt, in gewaltiger Weise aus.
Indem er den imagologischen Rahmen vom fünfzehnten Jahrhundert bis in die Gegenwart spannt und neben ethnologischem und historischem Material zahlreiche, stilistisch heterogen wirkende Erzählformen miteinander verknüpft, unternimmt er den groß angelegten Versuch, seine Vision des Phänomens der Moderne literarisch umzuSetzen.

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