Erschienen: 28.02.2014 Abbildung von Büscher | Apokalypse als Utopie | 2014

Büscher

Apokalypse als Utopie

Anthropofugalität in der österreichischen Nachkriegsliteratur

lieferbar, ca. 10 Tage

2014. Buch. 500 S. Softcover

Königshausen & Neumann. ISBN 978-3-8260-5148-7

Format (B x L): 15,5 x 23,5 cm

Gewicht: 860 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Epistemata Literaturwissenschaft; 785

Produktbeschreibung

Apokalyptische Endzeitszenarien besitzen derzeit Konjunktur. Der Diskurs in Wissenschaft, Kultur und Medien wird im 20. Jahrhundert und insbesondere nach 1945 von imaginären und in den Bereich der technischen Möglichkeit gerückten Bedrohungsszenarien bestimmt. Im Kontext der österreichischen Nachkriegsliteratur entsteht eine Literaturgattung, welche den neuerlichen Untergangsphantasien gerecht wird: Hans Leberts Die Wolfshaut (1960), Thomas Bernhards Frost (1963) und Marlen Haushofers Die Wand (1963) sowie Christoph Ransmayrs Die letzte Welt (1988) und Thomas Glavinic‘ Die Arbeit der Nacht (2006) werden zu Impulsgebern einer menschenflüchtigen Literatur, die Elemente von Apokalypse, Utopie, Anti-Utopie und Science Fiction in sich aufnimmt und die Anthropofugalität zur narrativen Grundlage hat. In der anthropofugalen Literatur verschwindet der Mensch durch ein katastrophales Ereignis oder allmähliche Regression, so dass am Ende das literarische Bild einer Welt ohne Menschen bleibt.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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