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Braumann

Evangelische Kirche und Erweiterte Kinderlandverschickung

2004. Buch. 218 S. Softcover
Projekt Verlag ISBN 978-3-89733-119-8
Format (B x L): 21 x 14,8 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
Was wird aus unseren Kindern? Vor dieser Frage standen auch die Kirchen, als im Zweiten Weltkrieg Mädchen und Jungen vor dem Bombenkrieg im Rahmen der Erweiterten Kinderlandverschickung (KLV) in zunächst sicherere Gegenden verschickt wurden.

Die Kirchen ließen ihre Kinder nicht im Stich. Mit in der Fremde stationierten Kräften bauten sie, da nicht anders erlaubt, außerhalb der KLV eine eigenständige Arbeit auf.
Trotz Schwierigkeiten aller Art, beispielsweise mit Personal-, Raum- und Verkehrsproblemen in abgelegenen Gegenden und Unverständnis bei Partei- und staatlichen Stellen, hatte der aufopferungsvolle Einsatz, wenn auch nicht überall flächendeckend möglich, einen ungeahnten Erfolg.

In der Heimat oft ohne kirchlichen Kontakt, in der Fremde aber mit überraschender Aufgeschlossenheit sorgten für wenige Jahre Kinder und Mütter für ein kirchliches Leben, das nach der Rückkehr in die Heimat am Kriegsende allerdings schnell in Vergessenheit geriet und von der Geschichtsschreibung unbeachtet blieb.
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