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Brauchler

Schädigungsanalyse als Basis eines epidemiologischen Frühwarnsystems

1992. Buch. 254 S. Hardcover
Kovac ISBN 978-3-86064-003-6
Mit dem Aufbau eines epidemiologischen Frühwarnsystems ist die Entwicklung eines Indikatorensystems beabsichtigt, das durch Zuordnung von Belastungen und Schädigungen in der Lage ist, Gesundheitsrisiken, die durch die Arbeit mitverursacht werden, aufzuzeigen. Konkret verfolgt das Indikatorensystem die Absicht, Aussagen folgender Form zu ermöglichen:

Es gibt konkrete Belastungen einer bestimmten Intensität, die mit einer ermittelten Wahrscheinlichkeit in Prozent zu einer konkreten Beschwerde bzw. Krankheit führen.

Die Prognose arbeitsbedingter Schädigungen erfordert neben den Erkenntnissen von Arbeitswissenschaft und Arbeitsmedizin, die im Sinne der Schädigungsanalyse den Nachweis von Schädigungsursachen ermöglicht, die Berücksichtigung entscheidungstheoretischer Erkenntnisse.

Zum Aufbau des angestrebten Indikatorensystems wird ein zweigeteiltes Instrumentarium zur Datenerfassung entwickelt.
Zur Zusammenführung und Verarbeitung der Daten wird ein Datenbanksystem aufgeb und ein statistisches Auswertungs-System unter Verwendung von Profil- und Clusteranalysen, Kontingenzanalysen, Cross-Cluster-Analysen und Mehrfeldertafeln eingesetzt, deren Zweckmäßigkeit und Praktikabilität für den Aufbau einer betrieblichen Mikro- Epidemiologie, d.h. zur Entscheidungsunterstützung von Werksärzten, Ergonomen und Sicherheitsfachkräften uneingeschränkt bestätigt werden kann.

Ferner werden die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes stochastischer Prozesse, der Netztheorie und der Expertensystemtechnik bzw. von Algorithmen der Regelinduktion wissensbasierter Systeme untersucht, wobei festgestellt werden kann, daß nur der Einsatz der Expertensystemtechnik zum Aufbau eines Prognosesystems unter Berücksichtigung von Multikausalität und Retrospektivität von Schädigungen geeignet ist.
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