Erschienen: 27.03.2003 Abbildung von Brandes | Goethes Faust | 2003

Brandes

Goethes Faust

Poetik der Gabe und Selbstreflexion der Dichtung

lieferbar (3-5 Tage)

2003. Buch. 298 S. Softcover

Wilhelm Fink. ISBN 978-3-7705-3809-6

Produktbeschreibung

Eine „Welt- und Völkergabe“ hat Goethe die Dichtkunst genannt. Poesie als etwas Gegebenes sei nicht Gegenstand eines Besitztums. Wie sehr Goethe sich dieser Einsicht auch in seinem poetischen Schaffen bewußt war und sich dieselbe zunutze machte, verdeutlicht seine wohl reflexivste und zugleich poetischste Dichtung: der Faust.
Am Leitfaden der Gabethematik unternimmt Peter Brandes eine Neulektüre von Goethes Zentralwerk. Dabei erweist sich, daß Goethes Gabe-Diktum nicht nur die Entstehung und Rezeption des Faust betrifft, sondern auch seine sprachliche und dramatische Struktur. Der Aspekt der poetischen Gabe stellt als ein von der Handlung unabhängiges, reflexives Moment der dichterischen Sprache eine Grundstruktur für den gesamten Faust dar, wie Brandes im Close-Reading-Verfahren aufzeigt. So ist der Faust-Text vor dem Hintergrund neuerer Gabe-Diskurse lesbar als dichterische Gabe des Autors, der diesen Gabenakt selbst in seinem Werk reflektiert.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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