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Brague

Europa - seine Kultur, seine Barbarei

Exzentrische Identität und römische Sekundarität
Ein Klassiker der Europa-Forschung - in dreizehn Sprachen erschienen
Aus dem Französischen von Gennaro Ghirardelli 2012. Buch. ix, 240 S.: Bibliographien. Hardcover
VS Verlag für Sozialwissenschaften ISBN 978-3-531-18473-9
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Gewicht: 439 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Europa besitzt keine Identität im Sinne eines kulturellen oder religiösen Erbes, sondern definiert sich durch seine Spannung zwischen einer Klassik der Anderen, die es anzueignen, und einer Barbarei im Inneren, die es zu überwinden gilt. Das Besondere der europäischen Identität liegt in ihrer ‚kulturellen Zweitrangigkeit‘: in dem Wissen, nicht ursprünglich zu sein, sondern vor sich Anderes, Früheres zu haben – kulturell die griechische Antike, religiös das Judentum. ‚Römisch‘ ist die Haltung der Aneignung, der Überlieferung und der Weitergabe: Europas exzentrische Identität ist die Quelle aller Renaissancen, deren dieser Kontinent fähig gewesen ist, von der karolingischen Renaissance bis zur Renaissance des Hellenismus der deutschen Klassik. Das ‚Römertum‘ der Europäer ist zum Ursprung ihres kulturellen Reichtums geworden. Und heute stellt sich die Frage, ob wir noch ‚Römer‘ sind und sein wollen: aneignend, überliefernd, weitergebend. Wer Europa verstehen lernen will, muss zu diesem Buch, das inzwischen in dreizehn Sprachen übersetzt wurde, greifen.

Zielgruppe

Research

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Auf welchen Quellen beruht die europäische Identität? Zur Rolle von Judentum, Christentum und Islam für die europäische Selbstbestimmung Das Werk ist bereits in dreizehn Sprachen erschienen und wurde für die Neuauflage umfassend erweitert und ergänzt Das Werk ist bereits in dreizehn Sprachen erschienen und wurde für die Neuauflage umfassend erweitert und ergänzt
Von: link iconRémi Brague. Übersetzt von: link iconGennaro Ghirardelli