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Brändle

Bedeutung und Intention

2006. Buch. 280 S. Softcover
Parerga ISBN 978-3-937262-56-7
Format (B x L): 14,5 x 21 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
In der Verständigung bedienen wir uns sprachlicher Ausdrücke, in der Hoffnung verstanden zu werden. Wir drücken uns in Sprache aus, und in der Kommunikation kommen wir selbst, andere und die Welt stets sprachlich vor. Was aber sprachliche Bedeutung ist, und wie wir es mit ihr schaffen, über etwas zu reden, ist Teil der Bedeutungsproblematik, zu deren gegenwärtiger Diskussion die vorliegende Arbeit einen Beitrag leistet. Ausgangspunkt der Überlegungen ist dabei Paul Grices (1913-1988) Ansatz, Bedeutung durch Rückgriff auf Sprecherintentionen zu definieren. Etwas zu meinen (‚to mean something') heißt demnach - grob gesprochen -eine bestimmte Reaktion bei der Zuhörerschaft hervorrufen zu wollen. Grices Ansatz hat sowohl in der Analytischen Philosophie wie in der Linguistik großen Einfluss gehabt. Insbesondere Stephen Schiffer und Brian Loar haben Grices Ideen in das Programm einer ‚Intention-Based-Semantics' eingeordnet. ‚Bedeutung' sollte dabei durch reduktive Analyse auf Intentionen und Überzeugungen zurückgeführt werden. Nach anfänglicher Euphorie ist dieses Programm einer Reduktion des Bedeutungsbegriffs aber auf große Schwierigkeiten gestoßen. Diese Arbeit zieht die Lehren aus dem Scheitern des reduktiven Erklärungsprogramms. Dazu werden die Griceschen Grundideen in der Zuschreibungsperspektive weiterentwickelt.
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