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Braßel

Das Programm der idealen Logik

2005. Buch, Buch. 256 S.
Königshausen & Neumann ISBN 978-3-8260-3069-7
Format (B x L): 15,5 x 23,5 cm
Gewicht: 510 g
Gibt es absolute Wahrheit? Und wenn ja, kann man sie systematisch erschliessen? Diesen klassischen philosophischen Fragestellungen geht dieses Buch nach. Ziel ist dabei immer, mit nachvollziehbaren und stringenten Argumentationen zu beweisen, dass der Traum einer systematischen Philosophie noch lange nicht ausgeträumt ist. Um diesem Ziel näher zu kommen, wird im ersten Teil des Buches eine in jüngster Zeit wiedergewonnene Argumentationsfigur eingehend untersucht und auf vielerlei Weise angewandt: der Beweis durch Selbstbezug. Diese Argumentationsfigur, die auch Basis der Letztbegründungen ist, kann in vielen philosophischen Fragestellungen mit Erfolg eingesetzt werden. So enthält der erste Teil des Buches Betrachtungen zu grundlegenden Begriffen wie den der Klarheit, der Wahrheit, des Beweises, der Existenz und der Logik. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Betrachtungen sind allesamt mit Hilfe der Beweise durch Selbstbezug erzielt, was einen tieferen Einblick in Natur und Anwendbarkeit dieser Argumentationsfigur erlaubt.
Der zweite Teil der Arbeit macht sich die erzielten Ergebnisse zu Nutze und baut auf ihrer Basis eine Theorie auf, wie sicheres Wissen systematisch erschlossen werden kann. Leitfrage ist dabei, wie gültige Schlussfolgerungen möglich sind, ohne sich ausschliesslich auf deduktive Schlüsse beschränken zu müssen. Das so erschlossene Wissen ist aber nicht nur systematisch abgeleitet, sondern bildet ein systematisches Ganzes, die ideale Logik. Am Ende des Buches steht deswegen der programmatische Entwurf, wie dieses System verwirklicht werden kann: das Programm der idealen Logik.
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