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Bräker, Ulrich

Sämtliche Schriften

Gesamtwerk in 5 Bänden
Lebenszeugnis/Autobiographie 
2011. Buch.
C.H.BECK ISBN 978-3-406-62636-4
Ulrich Bräker (1735 - 1798) wuchs in ärmsten Verhältnissen im Toggenburg in der Nähe des schweizerischen St. Gallen auf. Er war Bauernknecht und Salpetersieder. Als 20jähriger musste er sein Brot auswärts suchen. Zu Beginn des Siebenjährigen Krieges geriet er als Offiziersbursche in die Fänge preußischer Werber und floh, nach Monaten in Berlin als friderizianischer Söldner, bei der Schlacht von Lobositz am 1. Oktober 1756. Bräker begann 1759 im Toggenburg anstelle des beschwerlichen Salpetersiedens mit geliehenem Geld einen kleinen Garnhandel und verheiratete sich 1761 mit Salome Ambühl. Ulrich Bräker lebte in Armut und musste am Ende seines Lebens den Bankrott erklären. Er hatte einen unstillbaren Lese- und Schreibhang, wie er es selber nannte. Sein im Hungerjahr 1770 begonnenes und bis zum Tod 1798 fortgeführtes Tagebuch ist in seiner Vollständigkeit die einzigartige Dokumentation eines Lebenslaufes und als Chronik eines Zeitzeugen von unschätzbarem Wert. Die 1789 erstmals erschienene Lebensgeschichte „Der arme Mann im Tockenburg“ gehört ebenso wie sein berühmtes „Shakespeare Büchlein“ zur Weltliteratur. In der Bibliothek der „Moralischen Gesellschaft Lichtensteig“ entdeckte er Shakespeare in der Übersetzung von Eschenburg. Die Begegnung mit dem Werk Shakespeares war für Bräker das prägendste literarische Erlebnis seines Lebens.

Zum 200. Todesjahr erschien bei C.H.Beck erstmals eine historisch-kritische Gesamtausgabe der Schriften von Ulrich Bräker. Dieses große editorische Unternehmen gab Anlass, sich neu mit einer der kulturhistorisch wichtigsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts zu beschäftigen.
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